dear lilly.

Wo sind die großen fluffigen, luftig leichten Poren geblieben. Neun Tage habe ich liebevoll meinen eigenen Sauerteig herangezüchtet, sie heißt Lilly – gefüttert, Aufmerksamkeit geschenkt, ihr ein warmes Plätzchen gegeben und wie eine Mama auf sie geachtet. Dann am Backtag 4 Stunden alle halbe Stunde zärtlich massiert und ihr ausreichend Zeit zum Groß werden gelassen. Kuschelig hatte sie es im heißen Ofen und aufgeregt wurde sie erwartet. Aber mit dem Ergebnis bin ich ein wenig unzufrieden – der Geschmack ist nicht so aromatisch, säuerlich wie ich es mir vorgestellt hatte und dann, ja eine feine gleichmäßige Porung – ich hätte es aber lieber wild mit großen und kleinen. Liebe Lilly ich nehme die Herausforderung an und glaube ganz fest an uns zwei, beim zweiten Versuch wissen wir ja schon etwas besser was wir voneinander erwarten. Ich freu mich drauf! Deshalb heute auch noch kein Rezept sondern etwas Köstliches für die Augen.

the art of making bread from tiger in a jar on Vimeo.

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4 Antworten auf dear lilly.

  1. lingonsmak sagt:

    das einzige brot, welches mich bis jetzt überzeugt hat, war das einfache topfbrot. das hat tatsächlich tolle unregelmäßige poren – ist aber kein sauerteig. ich will das seitdem mal mit sauerteig testen, hab ich aber noch nicht. vielleicht wäre der topf auch was für lilly?

    und: tiger in a jar – großartig – wie immer. danke fürs zeigen und ein schönes wochenende! k

  2. Anne sagt:

    Vor Jahren hab ich mal eine Sauerteig daheim gehabt. Aber wirklich überzeugt hats mich auch nicht in Relation zu der Arbeit und dem Zeitaufwand.

    Bist du nur so auf Herr-Max-Hamburg-Besuch oder machst du einen Kurs o.Ä. bei ihm?

  3. lingonsmak sagt:

    musste es mir gerade nochmal ansehen und würde am liebsten sofort eine schnitte von diesem brot auf meinem teller haben wollen …

  4. How beautiful. I was mesmerized by the video and the patience and skill it takes to make bread. I’d love to learn how to do it.

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