katrin.

milas_brandenburg-14

{sugar in the morning} – meine virtuelle Frühstück Plauderei – heute ein kulinarisches Mitbringsel genußvoll lächelnd wieder ausgepackt und an den Tisch gebeten. Katrin ‚verfolge‘ ich online schon etwas länger und lasse mich gerne einladen um zusammen durch Ihren Jahreszeiten Garten zu schlendern, neue Bücher zu erblättern oder wieder eines ihrer großartigen Wohnraum Projekte zu bestaunen. In echt mit Sand in den Schuhen vom gemeinsamen Spaziergang und Erde an den Händen vom Ernten durfte ich Sie letzten Monat kennen lernen. Sie hat etwas herrlich leicht verträumtes und gleichzeitig geerdet konkretes was sich für mich nur schwer in Worte fassen läßt. Wenn ich jetzt immer öfter ‚Katrins Porridge‘ still und leise für mich hin köcheln lasse, denke ich gut und gerne an unsere gemeinsame Echtzeit zurück. Unbedingt mit Hafergrütze und Flocke, denn das macht eine ganz besondere Konsistenz aus. Guten Morgen!

 

Dein perfektes Frühstück? Mein perfektes Frühstück besteht aus Porridge mit frischem Obst oder Kompott und einem sehr milchigen Milchkaffee. Das gibt es bei mir seit vielen Jahren jeden Tag.

Hast du ein besonderes Morgen Ritual? Hund, Katzen und Hühner versorgen, danach Porridge kochen und am liebsten auf unserer Terrasse mit Blick in den Garten essen. Meine Version von Porridge braucht ein wenig mehr Zeit, die ich mir bewusst nehme.

Ich bewundere dein ‚in die Tat umsetzen‘ – wie ist deine Herangehensweise an ein neues Projekt in eurem wunderschönen Haus. Ich glaube für Außenstehende sieht es so aus, als würden wir unheimlich viel geschafft kriegen. Aber auch bei uns warten Projekte oft jahrelang darauf realisiert zu werden. Manchmal mangelt es an Geld, oft an Zeit. Generell gibt es immer eine aktuelle Liste mit Projekten, die wir gerne umsetzen würden – im Sommer vor allem im Garten, im Winter vorrangig im Haus. Ich denke das wird sich auch nie ändern, solange wir hier leben! Es gibt einfach immer was zu gestalten, zu reparieren oder zu verbessern.

Gibt es einen Menschen, den du gerne mal (wieder) an deinen Frühstückstisch einladen würdest? Kleines Geheimnis: Am liebsten frühstücke ich alleine. Mein Mann ist kein „Frühstücker“ und so hat es sich eingebürgert, dass die Zeit morgens ganz alleine mir gehört – was ich mittlerweile auch sehr genieße.

Frühstück mit Tee oder Kaffee? Immer Kaffee aus frisch gemahlenen Bohnen mit viel Milch und viel braunem Zucker.

das_rezept

Katrins Hafer Porridge 
2 gehäufte Eßl. zarte Haferflocken
3 gestrichene Eßl. Hafergrütze
etwa 500 ml Milch
Zimt, Kardamom, Salz, braunen Zucker

Haferflocken und Grütze zusammen mit Zimt und Kardamom (bei Katrin viel Kardamom!) nach Belieben kurz anrösten, bis es zu duften beginnt. Aber vorsicht Haferflocken verbrennen sehr leicht und schmecken dann nicht mehr. Mit etwa 500 ml Milch aufgießen, aufkochen und anschließend bis gewünschte Konsistenz erreicht ist rührend simmern lassen – etwa 10-15 Minuten. Ganz zum Schluss evtl. noch zuckern und salzen (in Katrins Portion kommt immer 1 TL brauner Zucker und ein halber TL Salz – ja Salz im Porridge, unbedingt mal ausprobieren!) Schmeckt fein mit Kompott oder frischem Obst.

das_rezept_unten

milas_brandenburg-19amilas_brandenburg-16bmilas_katrinBilder eins-drei von mir – vier von Katrin.

Veröffentlicht unter gehört, küche, sugar in the morning. | Hinterlasse einen Kommentar

garten menschen.

milas_brandenburg-12

Ein Haus, ein Garten, 5 Frauen – Guilia, Dana, Nicola, ich und natürlich Katrin – 24 Stunden ‚Genusszeit‚. Ein spontaner Gedanke ‚gemeinsam ernten, kochen, fotografieren und genießen‘ wurde von Katrin mit Termin und locker formuliertem Zeitplan perfekt vor-organisiert. Kannten wir uns vorher nicht und teilweise doch – nach 5 Minuten des ersten Beschnuppern – eine Atmosphäre als sollte es ein Wiedersehen von einst Schulfreundinnen im Heimatdorf werden.

milas_brandenburg-5amilas_brandenburg-32milas_brandenburg-7dmilas_brandenburg-35a

Zum Begrüßungsmittagtisch gibt es frisch geernteten Kohlrabi, fein gehobelt mit knusprigem Mix und zitronigem Öl – dazu Sauerteig Brot und Ideen für die weiteren gemeinsamen Stunden.

milas_brandenburg-31amilas_brandenburg-2amilas_brandenburg-15a

Rhabarber und Erdbeeren wollen geerntet werden um zu Crisp Bars und Kuchen aus ,Barbara kocht‚ (wohl unser heimliches Vorbild) verbacken und einem spontanem Kompott gerührt zu werden.

milas_brandenburg-33amilas_brandenburg-20milas_brandenburg-17milas_brandenburg-10

Nach einem Spaziergang und Kaffeetafel folgt Ernten Teil 3 – für das Erlebnis und den Abendtisch. Pflücksalat als Ergänzung zu Giulias Wildkräutern vom Wegesrand, Zuckerschoten zum Farro-Risotto, weitere Erdbeeren von der Hand in den Mund und dazu mein neues Lieblings Ofengemüse mit Dip. Dieser Garten, das Füllen von Körben mit den Händen im Grünen, die Augen wollen sich nicht satt sehen und die fluffigen Gedanken der letzten Wochen finden Ruhe. Die Gartenlichter werden angeknipst, die Stimmung zum Familien Wein, Quitten-Secco– und Saft warm prickelnd – Pläne schmieden, für auf ein Wiedersehen bevor sich das hier und jetzt in zauberhafte Gästezimmer zur Nachtruhe Betten darf. Am Morgen für die Frühaufsteher ein leise lächelndes Hallo und ‚kann ich dir noch etwas Gutes tun‘.

milas_brandenburg-14cmilas_brandenburg-11milas_brandenburg-3a

Bis erneut ein vorläufig letztes Mal wieder hübsch getafelt wird – mit frisch gebackenem Topf-Brot, köstlichem Quitten Gelee, Kompott, Haferporridge (Rezept folgt) und gerührtem Ei von glücklichen Hühnern gekräutert und geraffelter Zucchini. Katrin und Moritz haben einen Ort geschaffen, der so beruhigend aufregend ist, dass man sich wie auf einer kleinen Insel mitten im verpflichtenden Alltagstrom fühlt. Immer wieder der Gedanke ‚das muß richtig viel Arbeit sein‘ Haus, Garten und Hof ein so zufällig, zauberhaftes Erscheinen zu schenken. Kein Blick wird gestört oder aufgehalten, Nase und Augen schnuppern schauend von hier nach dort. Es ist alles echt und gelebt, kein für das Bild – den über den Zaun oder durchs Schlüsselloch Blickenden – 24 Stunden die rückblickend aber und auch vor allem durch die genußvolle Runde so fein nachwirkt. Dankbare Vorfreude auf ein Wiedersehen!

milas_brandenburg-13milas_brandenburg-22milas_brandenburg-36milas_brandenburg-37

Und ganz à la Ni streue ich noch ein wenig Notizbüchlein-Konfetti: verliebt (und bestellt) Giulias Ring, (T)Raumduft, ein Laden für den nächsten Besuch und bewegte Bilder bis zum Wiedersehen unterm Quittenbaum.

milas_brandenburg-24milas_brandenburg-26 milas_brandenburg-28 milas_brandenburg-23

Veröffentlicht unter bread and friends, gebacken mit, küche, lieblingslektüre | 3 Kommentare

ackerpella.

milas_ackerpella_7

Meine Salat Saison ist eröffnet. Das Kind behauptet immer noch ‚Mama auf drei Jahren esse ich Obst und Gemüse‘ und verweigert sich der blättrigen Frische komplett. Gelassen lächelnd freue ich mich auf ihre bunt, vegetarische Geburtstagsparty in 2 Monaten. Aus Mangel an eigenem Garten wünsche ich mir für dieses Jahr zahlreiche offene Gärten, Gemeinschaftsäcker, duftige Erdbeerfelder, wilde Sträucher und Bäume, und gerne die ein oder andere Schrebergarten Einladung – mit Brotbringsel im Gepäck. Also her mit deinen salatigen Familien und Geheimrezepten für Dressing, Dipp und Streich. Teilt eure kulinarischen Geschichten mit uns hier und gerne gemeinsam geerntet, geschnippelt und getafelt. Letzte Woche ein herzliches Willkommen und Pläne schmieden – Ackerpella bei Hannover – eine wie aus dem Dornröschenschlaf erwachte Gemeinschaftsgärtnerei die Wert auf ökologischen Anbau alter Obst und Gemüsesorten legt. Gegen eine kleine Spende darfst du saisonal Ernten und bekommst sympathisch Ideen und Informationen für deine Verarbeitung vermittelt. Und wir sogar dazu noch einen mega leckeren Rhabarber Saft. Mein guter Plan für den Jahresmittelpunkt – Feldküche oder Hotel auf jeden Fall geschmackvoll Tafeln, die Picknick Decke ausrollen und mit passender Lektüre den Sommer genießen. Sommergetränk, Sommerblumen, Sommerschuhe und Kleid, Sommerhaus, Sommercafé, Sommerbuffet, Sommerhaare, Sommerfest, … ,

milas_ackerpella_6

milas_ackerpella_2milas_ackerpella_10milas_ackerpella_3milas_gutadolfshof_1b

milas_ackerpella_14milas_ackerpella_16milas_ackerpella_12milas_ackerpella_20

milas_ackerpella_14amilas_ackerpella_18jpgmilas_ackerpella_19a

Veröffentlicht unter hannover, stockholm | Hinterlasse einen Kommentar

glücklich in berlin.

milas_lulaberlin_4c

Danke Danke Danke! Für eine großartige Nacht in Berlin mit zwei ganz besonderen Frauen. Ich bin immer noch sprachlos Dankbar für unsere gemeinsamen Stunden, kannten wir uns doch vorher ‚nur‘ virtuell und wußten alle nicht auf was wir uns einlassen. Hand in Hand Gemeinsamkeiten ausgetauscht, Weizen Sauerteig Leidenschaft nur eine davon. Zu vielen weiteren kleine Notiz Spickereien mit nach Hause genommen, zum Nach und Vorbereiten. Ein Hoch auf die kleinen Alltagsfluchten!

milas_lulaberlin_2 milas_lulaberlin_5amilas_lulaberlin_6milas_lulaberlin_7milas_lulaberlin_8

Sarahs Leidenschaft für Gutes spürt man wie eine magische Wolke die sie umgibt. Sie strahlt eine zauberhafte Selbstverständlichkeit aus, ein Willkommen sein ein herzlich warmes Gast und Team sind Könige. Besucht sie und schenk ihr ein Lächelt, probier ihr Brot – zum Kaffee mit drauf und dazu und genieße den Moment! glücklich in berlin

milas_lulaberlin_9milas_lulaberlin_10milas_lulaberlin_11milas_lulaberlin_12milas_lulaberlin_13milas_lulaberlin_14milas_lulaberlin_15

Veröffentlicht unter berlin, bread and friends, brotmanufakturen, gebacken mit, gehört | 10 Kommentare

bread and friends.

milas_breadandfriends_1

Mein Guter Plan für 2016, mindestens 1 Mal pro Woche Weizen Sauerteig Brot backen. Mich an ein Rezept halten und immer nur eine Komponente aus – Zeit, Zutaten und Technik – variieren. Und der Erfolg kam viel schneller als erwartet. Zur Zeit schaffe ich es sogar manchmal auf 2 Backtage pro Woche. Mein Brot Tagebuch: reines Weizen Sauerteig mit langer kühler Teigführung, Variationen .. mit Weizen Schrot, Weizenschrot und Sesam, gekeimtem Einkorn, Hafer Porridge und Sesam, Roggen Porridge und gerösteter Haselnuss (mein derzeitiger Favorit!). An jedem Backtag 3-5 kleine Laibe à 450-500 Gramm. Verpackt und überreicht an Freunde und Familie, Freude schenken aber auch konstruktive Kritik für meine Entwicklung erhalten. Dann kam mir der Gedanke gutes Brot auch mit fremden Menschen zu teilen, zu tauschen. Kurz darüber nachgedacht sprach mich begeistert die Königin des ‚bread exchange‘ an, ob ich Lust hätte ihre Idee weiter zu tragen, zu teilen. Ein vor leidenschaftlichen Ideen und Gedanken sprühendes Telefonat mit Malin hat mich bestätigt, keep on baking and sharing. Geben und Teilen – tolle Begegnungen und Gespräche – kleine Geschichten die mir dazu geschenkt wurden. Hannover ist nicht Berlin, aber auch meine Stadt wird mutiger etwas zu wagen, was scheinbar erläuterungsbedürftiger ist als ich dachte, weil vielleicht Tausch, Teilen und Schenken – wenn kein Geld oder Bedürftigkeit im Spiel ist – in Vergessenheit geraten ist. So freue ich mich riesig auf kulinarisch gefüllte Gläser, lieb gewonnene Objekte, besondere Zeitungen, gute Kaffeebohnen, neue Musik, das beste Familienrezept oder vielleicht endlich einmal ein aktuelles Foto von mir (mit Brot und Lächeln). Ich möchte gar keine ‚Regeln und Gesetze‘ für mein ‚bread and friends‘ aufstellen, ein Tausch mit positiver Intention – inspiriere mich und dich -.

milas_breadandfriends_2milas_breadandfriends_3milas_breadandfriends_4milas_breadandfriends_6amilas_breadandfriends_9milas_breadandfriends_7milas_breadandfriends_8milas_breadandfriends_9milas_breadandfriends_11milas_breadandfriends_10amilas_breadandfriends_12milas_breadandfriends_13milas_ryestarteroatporridgewheat_1milas_ryestarter_wheat_rye_milas_breadandfriends

Veröffentlicht unter berlin, bread and friends, brotmanufakturen, gebacken mit | 7 Kommentare

das i tröpfelchen.

milas_orange_lina_3

Im alltäglichen Speiseplan fehlt bei uns derzeit blättrige Frische. Weil Winter – weil Kind: ‚auf drei Jahren Mama wenn ich Groß bin esse ich Salat und Gemüse‘. Ida wird im Sommer drei – mal sehen ob sie ihr Versprechen hält. Umso mehr genieße ich unsere genussvollen Koch-Tüfteleien mit Brot, Käse, Wintersalat und diversen kleinen i Tüpfelchen – Zwiebel-Blaubeerchutney, Rote-Bete Streich, Hummus, – und heute Variation von cremigem Balsamico. Blutorange einmal weiß und einmal dunkler Essig. Der Weiße unser Favorit – weil feinere Süße und einfach viel hübscher. Getröpfelt über Ziegenkäse-Salat Stulle oder bestimmt auch fein zum Joghurteis mit Mandelkrokant. Das Brot ein Weizensauerteig mit 24 Stunden kühler Ruhe nach diesem Rezeptbuch und freundlichen Mails – thank you and you wonderful talented ladies!! Kulinarisch bin ich auf meinem Weg. Es gibt nicht das eine perfekte Rezept, sondern man kann versuchen ein Gespür für Zutaten, Mengen und Zeiten zu entwickeln. Dem persönlichem Geschmack vertrauen und sich trauen Neues zu probieren. Vorbilder suchen und Hilfe annehmen. Voneinander und aus vermeintlichen Fehlern lernen, aber vor allem viel Spaß haben! i love everything 

milas_orange_lina_7

das_rezept

Blutorangen Balsamico – cremig (etwa 80-100 ml)
60-80 g Zucker
160 ml Blutorangen-Saft (Sorte Tarocco etwas milder im Geschmack)
80 ml Balsamico, weiß
Schale von einer kleinen Blutorange, in Streifen

Zucker in einem Topf karamellisieren lassen, mit Saft vorsichtig ablöschen (Achtung spritzt und zischt) und solange unter ständigem rühren weiter kochen lassen, bis sich das Karamell im Saft aufgelöst hat. Von der Kochstelle nehmen und Balsamico zugeben. Bei mittlerer Hitze die Flüssigkeit auf etwa ein Drittel einköcheln lassen. Die Temperatur sollte immer so eingestellt sein, dass an der Oberfläche nur wenige Bläschen zu sehen sind. Crema abfüllen, Schale zugeben und abkühlen lassen. Die Crema dickt beim Abkühlen noch nach. Sollte sie zu zähflüssig sein, noch ein paar Tröpfchen vom Essig/Saft dazugeben. Zu flüssig, nochmal in den Topf geben und ein paar Minuten (nach)köcheln lassen. Vertaue auf deinem Geschmack – eventuell noch etwas mehr oder doch weniger Zucker, nur Mut – beim nächsten Mal einfach machen ..das_rezept_unten

milas_orange_lina_2milas_orange_lina_11amilas_orange_lina_6milas_orange_lina_14milas_orange_lina_5bmilas_orange_lina_9b

Veröffentlicht unter gehört, küche, meet me in my kitchen | 2 Kommentare

so mama?

milas_granola_1a

Es gibt Wintertage an denen die Wolken so tief hängen, das sich mein Kopf wie in Watte gehüllt fühlt. Ich funktioniere. Ich arbeite – ab und auf – hole anschließend das Töchterchen mit dem Wunsch nach einer kleinen Lücke für mich dazwischen ab. Diese Tage gibt es und wird es auch immer geben, aber sie fallen nicht mehr so auf zwischen den vielen guten und fröhlichen Nachmittagen auf Waldspielplätzen, Milchschaum trinkend die beste Eisdiele finden, Bastel – Tüdel und Buchläden durchstöbern, aus Büchereien verwiesen werden (zu lauten Spaß gehabt), Märkte und Meilen erbummeln (Mama wir wollen bummeln gehen), .. , gemeinsam Familien Rezepte ertüfteln. So Mama? Und unbedingt mit aufs Foto wollen – wie Lina die ,Köcherin‘ – Idas großes Vorbild. Das Granola in einer zwischen Arbeit und Kind Lücke lächelnd geknuspert. Der Frühling mit wolkenlosen, hellen Tagen wartet auf uns!

milas_granola_3a

das_rezept

Granola
200 g kleinblättrige Haferflocken
60 g Buchweizen
45 g Kokoschips und Raspel
100 g Erdnüsse, halbiert
15 g Chia Samen
20-30 g Sesam
25-35 g Sonnenblumenkerne
50-80 g Mandelblättchen
1 TL Gewürzmischung 
1/2 gestr. TL Salz
100 ml Ahornsirup
50 g Kokosöl, geschmolzen
1 Eiweiß, optional für größere ‚Knusperbrocken‘

Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen. Ahornsirup, Kokosöl und Eiweiß in einer Tasse ebenfalls, zur Flocken-Mischung geben und unterrühren. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, andrückend verteilen – geht gut mit den Händen – und bei 170 Grad ca. 20-25 backen, dabei vorsichtig nach 10-15 Minuten umwälzen und wieder locker, gleichmäßig verteilen. Vollständig auskühlen lassen und in mundgerechte Stücke teilen. Bedenke – richtig knusprig wird es erst nach dem Erkalten. Mit den Flocken und Kernen mengenmäßig spielen – bei uns war es dieses Mal sehr großzügig von dem und dies und nicht so genau gewogen – aber trotzdem köstlich!

das_rezept_unten

milas_granola_2a

Veröffentlicht unter gebacken mit, küche | 14 Kommentare

bete und brot.

milas_lina_bread_4

Ein köstliches Treffen Mitte Januar, Mitte der Woche und Mitten am Tag – perfekt eingemittet. Erdige Winter Bete zart gekocht und Rettich püriert, gestrichen auf helles Sauerteigbrot, geschichtet mit gebratenem Pilz und geröstetem Ofen-Kürbis (Danke Ni für den Lieblings-Kreuzkümmel oben drauf), karamellisierter Nuss und Wintersalat. Kostbar diese gemeinsamen Geschmackstüfteleien – Hand in Hand abgeschmeckt und notiert für uns und Linas kulinarische Zukunft. Und ja Anna – ‚Brot und Hände‘ – sind mein Thema. Pläne schmieden für jetzt und ein gutes Jahr. Hast du schon Häkchen ein deiner Wunschliste 2016?

milas_lina_bread_5amilas_lina_bread_7amilas_lina_bread_2

das_rezept

Geschummeltes Weizen Sauerteigbrot ohne Kneten
Weizensauerteig
25 g Anstellgut
50 g Weizenvollkornmehl
50 g Wasser

Hauptteig 
400 g Weizenmehl 550
300 g Wasser
80-90 g Weizensauerteig
1 g Trockenhefe
8 g Salz

Die Sauerteigzutaten mischen und 7-8 Stunden bei etwa 30-35 Grad (Ofen mit Thermometer auf 40-45 Grad aufheizen, ausstellen) reifen lassen. Am Backtag alle Zutaten für den (feuchten) Hauptteig mit stabilen Löffel vermischen, etwa 30 Sekunden. Abgedeckt 10 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen, herausnehmen und weitere 4 Stunden bei Raumtemperatur.  An dieser Stelle sollte jeder ein wenig experimentieren – nach einigen Versuchen weißt du, was am besten funktioniert und dir schmeckt. Will heißen auch 15 oder 18 Stunden Kühlschrank oder 12 Stunden Kühlschrank 3 Raumtemperatur sind möglich, der Teig sollte sich verdoppeln und sichtbar aktiv sein – kleine Luftblasen. Anschließend den Teig mit einem Teigschaber auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche ‚gleiten‘ lassen und falten. Dabei den Teig ganz locker von oben und unten je zu einem Drittel wie einen Geschäftsbrief falten, anschließend ihn noch einmal mittig von rechts nach links zusammen klappen und behutsam rundwirken. Dabei den Teig nicht drücken oder kneten.  Die so entstandene, fluffige Teigkugel auf ein mit Reismehl leicht bemehltes Leinentuch legen, einschlagen und etwa 1 Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen. Mindestens eine halbe Stunde, bevor das Brot gebacken werden soll, einen Gusseisernen Topf in der entsprechenden Größe mit Deckel in den Backofen auf die zweite Schiene von unten stellen und auf 250 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Den heißen Topf aus dem Ofen nehmen, öffnen (Vorsicht) – den Teig mit einem Teigschaber oder mit Hilfe des Leinentuches in den Topf gleiten lassen. Mit scharfem Messer einritzen, Deckel drauf und vorsichtig wieder in den Ofen stellen. Nach 30 Minuten den Deckel abnehmen, die Temperatur auf 230 Grad reduzieren und weitere 5-15 Minuten backen – je nachdem wie dunkel du dein Brot am Liebsten magst. Das Brot vorsichtig mit einem langen Messer aus dem Topf holen und dem leisen Knistern beim Auskühlen lauschen.

das_rezept_unten

Rote Bete Meerrettich Aufstrich (von Lina)
3 Knollen Rote Bete, etwa 250 g
1 Stücken Meerrettich (oder 30-50g geriebenen aus dem Glas)
100 g Mandeln, gehackt
2 EL Sonnenblumenöl
1 EL hellen Balsamico-Essig
Salz

Einen kleinen Topf mit kräftig gesalzenem Wasser aufstellen. Rote Bete wahlweise im Ganzen kochen, dann pellen oder wenn es schnell gehen soll, vorher schälen und vierteln. Das Wasser sollte die Bete gerade knapp bedecken, nicht den ganzen Topf ausfüllen, sonst landen die schönen Nährstoffe alle im Wasser. Während die Knollen etwas abkühlen, die gehackten Mandeln vorsichtig in einer beschichteten Pfanne rösten. Den Meerrettich (etwa ein Daumen lang) schälen und fein reiben und zusammen mit der Roten Bete, den Mandeln und den übrigen Zutaten zu einer glatten Masse pürieren. Köstlich auf frisch gebackenem Brot mit etwas Ziegen- oder Hüttenkäse, karamellisierten Nüssen und ein paar Gartenkräutern.

das_rezept_unten

milas_lina_bread_3

Veröffentlicht unter gebacken mit, küche, meet me in my kitchen | 9 Kommentare

paris à pied.

milas_paris_tenbelles_1milas_paris_myrthe_4amilas_paris_blumenladen_1

Einfach los. So war der Plan. Flug und Unterkunft schnell gebucht, die Vorfreude groß. Eigentlich ganz einfach. Eine gute Handvoll feiner Adressen geradewegs erklickt, alles kein Muß auf unserem Fußweg, wollten wir uns doch treiben lassen – grob im und ums Marais -. Der Plan ging auf. Wir hätten uns auch von einem zum nächsten Ort weiter empfehlen lassen können, notiert und abgespeichert für wir kommen wieder – unbedingt. Denn – Paris jetzt erst recht – die Worte eines ganz besonderen Menschens, als unser wegen der Vorfreude im Voraus bebuchter Plan aus traurigem Anlaß ins Wanken geriet. Eine Perlenkette meiner Lieblingsorte am Ende. Findet euren Weg. le long de la route

milas_paris_dupainetdesidees_3milas_paris_dupainetdesidees_1milas_paris_brokenarm_1milas_paris_brokenarm_2

So viele Nachbackideen in meinem Büchlein notiert. Kastiger Kuchen Zitrone-Mohn und unbedingt Schoko-Kastanie :: Orangen-Scone :: Sablés mit Ecken :: blättrige Schokoteilchen :: Safran Brioche mit Nuss :: Pistazien Schnecken :: .. dazu mehr guten Kaffee trinken und probieren, noch viel bewußter.

milas_paris_rosebakery_2milas_paris_rosebakery_1amilas_paris_laurie_1milas_paris_laurie_2milas_paris_rosebakery_5milas_paris_blumenladen_2milas_paris_bootcafe_1amilas_paris_bootcafe_2bmilas_paris_friseur_1

for you to love:
* ten belles café (‚belleville‘ Kaffee und im Trio mit Myrthe / bleuet coquelicot unschlagbar – alle drei nebeneinander)broken arm café * boot café (das kleinste)fondation café * télescope café * broken biscuits caféle peloton café * coutume café * fragments café * ob-la-di café * café lomi (Rösterei) * café belleville (Rösterei) * good coffee in paris * biocoop dada * epicerie général * la maison bastilleholybelly * myrthe epicerie&cantinerose bakery (unbedingt Kastanien-Schoko-Kuchen bestellen)* mamie gateaux salon de thé * les petits meubles de marie * merci * la trésorerie * mora & e. dehillerie * passage du grand cerf * bleuet coquelicot (fleuristerie & cabinet de curiosités)

Veröffentlicht unter brotmanufakturen, frankreich, gehört, lieblingslokale, milas-kaffeefahrten, unterwegs | 4 Kommentare

liberté.

milas_paris_liberte_11

Einreihen in die Schlange, das Warten genießend zuhören was der freundliche Franzose vor mir wählt und selber ‚je prends un morceau de pain traditionnel‘ in gedanklicher Dauerschleife üben. Zwei kleine Tische am Fenster an denen ich gerne länger als eine kurze Brot-Kaffeepause verweilt hätte – das ist so sehr meins – ein besonderer Raum, zufriedene Menschen voller Vorfreude auf eine duftig gefüllte Tüte, ein kleiner starker Kaffee, besonders ausgewählte Sitzmöbel, ein Fenster für den Blick nach Links und mir gegenüber eine zauberhafte Reisebegleitung. Unterwegs sein mit Kaffeepausen und Genuß. Die Rastlosigkeit des Alltages für ein kurzes Wochenende beurlauben und Gutes im Handgepäck mit nach Hause nehmen – kulinarisch und beseelt. paris sera toujours ..

milas_paris_liberte_6bmilas_paris_liberte_2milas_paris_liberte_1milas_paris_liberte_5milas_paris_liberte_4

 

milas_paris_liberte_8milas_paris_liberte_7milas_paris_liberte_13amilas_paris_liberte_10

for you to love:
Liberté pâtisserie-boulangerie par Benoît Castel *

Veröffentlicht unter brotmanufakturen, gehört, lieblingslokale, milas-kaffeefahrten, paris | 3 Kommentare