(vermeintlich) verbotenes.

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Ein spannend-entspanntes Leben. Ein hoher Anspruch. Vermeintlich Verbotenes erhöht Spannung und Potential – eigene Regeln und Gesetze brechen für mich die Königinnen Disziplin, bin ich doch ein ordentlich und Struktur liebender Mensch. Gelingt es mir doch links und rechts vom Weg tänzelnd Neuland zu betreten, darf das Leben entstehen was sich wohl anfühlt – eine Spannung die kribbelt aber nicht beunruhigt. Die Rückenwind schenkt für neue Ufer, für irgendwann sich dann doch wieder wohlig einrichten innerhalb der Komfortzone, aber der Weg dahin war wichtig und richtig. Ein Morgen im Herbst an dem ich normal im Büro allenfalls kurz aus dem Fenster geschaut hätte, stattdessen geteilt mit Lina, Kaffee Gesprächen, Gelee-Kochen und einem schnellen Mittagsbrot bevor es wieder auf die Alltagsspur ans Büro Fenster ging – kleine erlaubte Fluchten.

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das_rezept

Vogelbeer-Apfel-Thymian-Gelee (sehr fein und leicht bitter)
100 g Vogelbeeren
350-350 ml Apfelsaft, eventuell frisch gepreßt
1 Zweig Thymian
150 g Gelierzucker (2:1)

Vogelbeeren 48 h einfrieren. Danach ca 15 min. zusammen mit dem Thymianzweig in Apfelsaft weich kochen. Mit Sieb und Löffel oder einer ‚Flotten Lotte‘ passieren. Das Mus mit Apfelsaft auf 300 Gramm auffüllen, Gelierzucker zugeben, nochmals etwa 3 Minuten sprudelnd aufkochen und in vorbreitete Gläser abfüllen. Sehr fein mit Ziegenkäse auf auf frischem Sauerteigbrot.
Es ist völlig unklar,woher die Fehlinformation über die angeblich giftigen Vogelbeeren kommt, da man sie kaum mit anderen, giftigen Beeren verwechseln kann. Vogelbeeren sind essbar. Die Früchte der wilden Sämlinge sind allerdings so bitter, dass sie niemand in größeren Mengen verspeisen kann. Gekocht als Zugabe zu einer Birnenmarmelade entfalten sie ihr Aroma bestens. In Schweden wird pur ein Gelee daraus zubereitet, in Österreich ein hochbezahlter Schnaps. Die Sorte ‚Edulis‘ (syn. Sorbus moravica) ist bitterstoffarm, die Sorte ‚Rosina‘ ist bitterstofffrei und roh zu essen. Quelledas_rezept_unten

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geklickt, nochmal geklickt und gemerkt. new beggings von Anna * Kompott im Feldhotel * nächstes Jahr Apfelernte – versprochen * eine Krone für die Herbstkönigin * Männer Schuhe zu Mädchen Korb* schön Praktisches für die Küche und ein Serviettensegel für den Tisch * Lieblingsring mit Buch in der Hand * eine Herbstwaffel mit Punsch * endlich eine Mittagspause hier oder hier und Brot für die Rückfahrt * Paris mit Cafè au lait und ein Baguette * Apfelkuchen backen und auf Annas Tellern essen * Knuspermüsli für eine neue Küche * und bald ist es wieder soweit Keks Kalender Kranz Zeit * passende Musik gesucht

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zusammen ist man weniger allein.

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Fünf Frauen und ein kleiner Mann in einem Haus in Regensburg, Gastfreundschaft wie im Bilderbuch, eins von den besonders schönen. Ein Wochenende wie eine Insel -eine Stopptaste- mehr ein Klassentreffen bester Freundinnen als eines von Internet Bekanntschaften. So Dankbar für unsere gute gemeinsame Zeit. Wir haben gekocht, gegessen und wieder gekocht. Zutaten auf der Straße gefunden, im Gepäck gehabt und an ganz besonderen Marktständen verkauft bekommen. Gedanken geteilt, zurück und weiter gedacht, geruht, gebummelt, durch den Herbstmorgen gerannt -wer mochte-, neues entdeckt und für zu Hause wieder eingepackt. Pläne schmiedend auf ein Neues, das Abschied nehmen viel schwer – ankommen und wieder auf Start drücken auch. Aber das beruhigende Gefühl bleibt – Urlaub vom Leben – ist möglich und ach so wichtig. Die logische Konsequenz des Wochenendes wäre jetzt eigentlich ein Kochbuch -zusammen ißt man schöner (und mutiger) als alleine- mal sehen wieviel Logik uns aller Alltag so verträgt.

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food and friends in Regensburg. one of the delicious food on the table and of course in our hands during a very special weekend. apple-ginger-nut cake (recipe see below) from Anna – I learned so much about different flavours and spices – everyone had something in his travel bag or we found it on Saturday strolling through the city – for our long table. So anyone discovered some tasty novelty.. peanut raw bites, ginger tea cake, elderberry and reine-claude jam, miso salad dressing, cumin seed spiced pumpkin, cardamom-peanut and banana-buckwheat-almond granola, different teas and its effects, Obatzter, Nußbeugerl, rosewater shortbread, schwarze Kipferl, warm porridge with blueberries, filled zucchini flowers,.., maybe a cookbook – our weekend table and tales – first a song for updating the perfect mood – repeatable as required. and warmly to you two particular shops klick klick

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das_rezept

Ingwer-Birne-Nuss-Kuchen (frei nach Anna und Jamie – 2 kleine oder eine normale Kastenform)
300 g Mehl Weizen 550, oder Dinkel 630
3 gestr. TL Backpulver
100-150 g heller Muscavado Zucker
150 g Butter, weich
3 mittelgroße Birnen
4 Eier, leicht geschlagen
1 EL Demera bzw. Rohrzucker
1 Händchen Haselnüsse
2 EL Ingwer kandiert, gewürfelt

Ofen auf 180°C vorheizen. Butter, Mehl und Zucker mit einem Mixer verrühren. 1,5 Birnen grob schnitzeln oder raffeln, zusammen mit den Eiern zum Mehlgemisch geben und gut mixen. 1,5 Birnen würfeln, mit dem Ingwer (eventuell große Stücke noch vierteln) unter den Teig rühren. In gebutterte oder mit Backpapier ausgelegte Kastenform(en) streichen, mit grob gehackten Haselnüssen -leicht andrücken- und Rohrzucker berieseln. 45-50 Minuten, bzw. goldbraun backen – eventuell nach 25-30 Minuten mit Alufolie abdecken wenn der Kuchen zu schnell bräunt – Zahnstochertest. 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, vorsichtig aus der Form heben und vollständig auskühlen lassen – auch wenn es schwer fällt.

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eine zufriedene nacht im september.

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Nachts um 2 verschlafen. Der Wecker sollte um 00.50 wecken, meine innere Uhr tat es dann um 1.50. Es war immer noch früh als ich 10 Minuten später auf meinem Rad durch die Nacht radelte und überrascht war, wie lebendig eine Stadt zu allnächtlichen Schlafenszeit ist. Meine Backnacht – ein Schmunzeln wahrscheinlich für Bäcker und Bäckerinnen die diese Zeilen lesen – aufregend und einfach nur großartig! Wieder einmal staunend über die Schulter und in Schüsseln schauen, mit Hand anlegen und Fragen stellen. Um sechs dann der erste Kaffee und ein kurzes Durchatmen vor dem Endspurt – auf meinem Heimweg ein tiefes zufriedenes Lächeln. Auch der Vormittag wurde zufrieden und magnetisch – eine wohltuende Weg aufzeigende Erkenntnis – tue das was dir gut tut, was dir von ganzem Herzen entspricht und du wirst dein Gutes anziehen. Und wenn es vorerst lächelnde Menschen – die sich über deine zufriedene Ausstrahlung freuen – sind. night shift – a night in september I was allowed to learn how you treat your bread dough like a pro in an exceptional demeter bakery. I am so grateful for this experience out of my comfort zone – it was one o’clock in the morning – afterwards I was so happy and full of positive energy all people on my way home smiled at me. pursue your needs, desires and dreams and your destiny grows – don’t fight it, be with it and allow life to show you what it has in store for you. have a wonderful day!

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Hand in Hand wird gerollt, geformt und geflochten. Beeindruckend wie Abläufe ohne viele Worte fast elegant ‚abgearbeitet‘ werden. Mein Brotliebling für diese Nacht – ficelle – ein langgestrecktes, aromatisches französisches Baguette mit hohem Krustenanteil und langer sanfter Teigruhe.

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Danke an Christian Lecht und sein großartiges Team der Demeter Bäckerei Backwerk in Hannover für diese ganz besondere Nacht im September.

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breakfast in madrid.

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Elena and Ana – authors of the Hermanas Arcë blog – I have here this morning as my ‚sugar in the morning‘ guests. I’m so pleased to share a morning with these talented, enthusiastic and particular kind ladies!
I feel a little restless and uprooted at the moment and would much rather pack three small travel bags for us all to spend a year traveling, exploring people and countries, working in bakeries, drinking good coffee, wandering in soothing landscapes and swimming in the refreshing sea. And I would especially like to visit the interesting people who I’ve met in my virtual travels. Madrid with its sisters Ana and Elena would be at the top of my itinerary. They were once told by their grandparents „You should always stay together“ – which they took to heart and now share their lives and their love for Madrid and good food. If you read their stories and see their pictures you’ll feel a profound connection between them, something only found amongst those who share rare, life-long friendships. I love their way of simple yet exciting cooking and how they experiment with local ingredients. I’d just love to stand or sit next to them in the picture and just have a chat in this calming atmosphere. Come, have a seat – enjoy this sunny autumn breakfast in Madrid and try the delicious recipe with your fruit choice. So lovely that Ana and Elena sharing my fruity jam passion too.

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Your perfect breakfast? We have breakfast at work during the week, so any weekend breakfast is perfect breakfast. We are big toast people, so we usually have toast with butter and honey or jam. Every once in a while we make pancakes, waffles or even a kond of brunch, but most days it’s just coffee, freshly squeezed orange juice and toast.
Where do you buy the best bread/buns in your city? The best bread in Madrid definitely comes from Panic. There is such a big difference with the rest of the bakeries out there that even if it’s not in the neighborhood we alway go there to buy our bread. You can alway slice it, freeze it and put it in the toaster in the morning.
Do you have a special morning ritual? Not especially, but we do have breakfst as soon as possible to be in a good mood :)
Breakfast with tea or coffee? Coffee!

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das_rezept

strawberry jam
1 kg strawberries
700gr sugar
juice of 1-1.5 lemons

1. Place a saucer with five metal spoons in a flat place in your freezer for testing the jam later.
2. Mix the strawberries, the sugar and the juice of 1 lemon in a non-reactive pan with some depth so that the mixture will not splatter the whole kitchen. Place the pan over medium-low heat and cook, stirring constantly with a heatproof rubber spatula. After a few minutes, as the juice starts to run and the mixture begins foaming a little around the edges, raise the heat to high, stirring often.
3. Boil the mixture hard for 20 to 30 mins, gently scraping the bottom of the pan every few minutes, gently scraping the bottom of the pan every few minutes with your spatula to be sure the jam is not sticking. If it does begin to stick, decrease the heat slightly, being sure the jam continues to cook at a rapid boil. Continue to cook, stirring and scraping the bottom frequently, until the foam subsides, the mixture acquires a darker, shinier look, and the berries appear softened and saturated with liquid, about 25 mins total.
4. Continue to cook the jam. After 3-5 more mins, it should again look glossy and dark. At this point remove the jam from the heat and test for doneness, suing a stainless steel spoon to carefully scrape all the white foam from the top of the mixture while you test. Do not stir. To test for doneness, carefully transfer a small representative half-spoonful of jam to one of your frozen spoons. Replace the spoon in the freezer for 3-4 mins, then remove and carefully feel the underside of the spoon. It should be neither warm nor cold; if still warm, return to the freezer for a moment. Tilt the spoon vertically to see how quickly the jam runs; if it runs slowly, and if it has thickened to a gloomy consistency, it is done. If it runs very quickly or appears watery, cook it for another couple of mins, stirring and test again as needed. At this point you can taste the jam and see if it needs more lemon juice. Adding the lemon juice in this second step can give your jam a brightness that adding it at the start will not provide.
5. When the jam is ready, skim the foam from its surface, then stir well to be sure the berries and liquid are evenly distributed. Pour the jam into jars and process according to the manufacturer´s instructions. I usually just fill the jars to the brim, put the lid on and turn them upside down.

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In this case we used strawberries (we made this some time ago), but you can use other fruits. Right now plums would be a good option. You can vary both the amount of sugar and lemon depending on how sweet your fruit is, and depending on how long you want the jam to last: you can either make a compote with less sugar which will have to be kept in the fridge and will keep for less time or a jam with more sugar which will keep for longer.

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ohne ofen.

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Ein erstes Picknick mit wärmender Jacke, auf gedoppelter Decke ganz nahe an einen schützenden Baum gerückt, der uns mit seinem – noch dichtem – Blätterdach vor windiger Herbst Wolken-Sonne-Regen schützte. So werden ganz unbewußt geplant meine Küchen Plaudereien erweitert durch unterm freien Himmel Pickereien auf der Decke. Vor ein paar Wochen das erste Mal in den Sonntag Mittag Garten geladen, weil das Kind ‚oben‘ in der Mittagszeit ruht und es leise sein darf. Nun fast schon ein liebgewonnes Ritual – vielleicht werde ich ja doch noch zum Winter-Griller mit Stockbrot, heißem Cider und geröstetem Gemüse .. Aber ich schweife ab vom Überschrift-Thema – Ofen kaputt. Erst ein kleines Drama. Dann wurde das Sauerteig-Brot bei der Nachbarin gebacken und geteilt. Es hatte fast etwas vom wöchentlichen, kommunikativem Brotbacken von einst und früher im gemeinsamem Dorfbackhaus. Für die heimischen Herdplatten – die noch intakt waren – wurden Urlaubserinnerungs Rezepte hervorgekramt und neue ertüftelt. Ein italienisches auf die Hand Brot – im Bild für unser Picknick – ein köstliches Abend Fladen- und ein körniges Frühstücksbrot. Also einmal wie im ‚Richtigem Leben‘, erst der Schreck, das Ärgern und Grämen und dann der ‚das hätte ich alles nicht gelernt, entdeckt, erlebt wenn nicht‘ A-HA Moment. Und noch eine kleine Frage an euch Obstpflücker und Einkocherinnen. Wer hat Erfahrung mit dem Einkochen von cremig, fruchtigem Obst Balsamico und/oder Holunder Marmelade? Gerne Tipps, Rezepte und Geschichten. Don’t let little stupid things break your happiness!

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das_rezept

Piadina -klassisch-
500 g Mehl
100 ml Wasser, lauwarm
100 ml Milch, lauwarm
Natron, eine gute Messerspitze
15 g Salz
125 g Schmalz

Aus allen Zutaten mit den Händen einen geschmeidigen Teig kneten und zu einer Kugel formen. 30 Minuten unter einem Trockentuch ruhen lassen. In 7 Stücke à 120 g teilen und jeweils zu Kugeln rollen. Anschließend mit einem Nudelholz etwa 2-3 mm dick ausrollen und auf einer Gußeisernen Pfanne ohne Fett goldig von beiden Seiten auspacken. Eine Kreisseite mit Käse -klassisch Stracchino, aber schwer in Deutschland zu kaufen und Rucola- alternativ Mozzarella belegen zusammen klappen und nochmals kurz von beiden Seiten erwärmen. Unsere Variante: Anschließend vorsichtig öffnen, mit gewürfeltem Tomaten-Basilikum Salat füllen und cremigem Brombeer-Balsamico würzen. Auch fein: Honig, Ziegenfrisch-Frischkäse, geröstete Walnüsse und dazu Herbst Obst.

Zitroniges Rosmarin Fladenbrot aus der Pfanne (Idee von hier)
Teig
350 g Mehl
200 ml Wasser
1 guter Eßlöffel Olivenöl
15 g Hefe
1 TL Salz
Topping
einige Zweige Rosmarin – Nadeln klein geschnitten
1 Zitrone bio – Zesten
Olivenöl
Meersalz

Zerbröckelte Hefe mit 1 EL Mehl und etwas Wasser in einer Schale zu einem cremigen Vorteig rühren. Etwa 30 Minuten unter einem Tuch ruhend arbeiten lassen. Zusammen mit den restlichen Teig Zutaten in einer großen Schüssel – und anschließend auf der Arbeitsfläche – zu einem geschmeidigen Teig kneten. Über Nacht im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur für etwa 1 Stunde gehen lassen. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsflächen etwa 1/2 cm dick ausrollen und mit einem Messer in etwa 10 Stücke schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Fladenbrotstücke nach und nach goldbraun ausbacken. Auf Küchenpapier legen und sofort mit Meersalz, Rosmarin und Zitronenzesten bestreuen.

Körniges Naan Frühstücks-Brot
Teig
250 g Mehl
3 EL Joghurt, vollfett
1 EL Honig
1 Prise Salz
1 TL Backpulver
120 g lauwarmes Wasser
Topping
50 g Butter oder Kokosfett
50 g Saatenmischung Mandelblätter, Chiasamen oder Sesam, Leinsamen

Aus allen Zutaten mit den Händen einen geschmeidigen Teig kneten und zu einer Kugel formen. 30-60 Minuten unter einem Trockentuch ruhen lassen. In Stücke schneiden, zu Kugeln (etwa Eier Größe S, nur Rund) formen – eventuell nochmals kurz entspannen lassen – und 2 mm dick ausrollen. Mit geschmolzener Butter oder Kokosfett leicht einpinseln, Saatenmischung berieseln, gut andrücken und in einer Pfanne von beiden Seiten etwa 90 Sekunden heiß und goldig mit Schoko braunen Punkten ausbacken.

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Für alle Hannoveraner – Tomaten Vielfalt und anderes Gemüse wurde hier gekauft.

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slow breakfast in lisbon.

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{sugar in the morning} – At the moment it’s ‚trendy‘ to make friends at first virtually and only then personally as well. Please don’t get me wrong, I love to have coffee all over the world with my dear ‚insta friends‘. But with Sanda things were different. First we have got to know each other by photographing together and enjoying the Italian way of life. And then now I admire her experiences in recent years with every new photo, recipe, event or workshop. Have a seat, enjoy our little breakfast talk with – goat cheese, black sea salt and quail eggs, iced coffee and fruit – I hope to see you again ever so inspiring dear Sanda – maybe for coffee in your beautiful ‚summer town‘ Lisbon!

Your perfect breakfast? Slow breakfast with my family around the table, where we can enjoy the food, speak and laugh. It’s not that much about food, more about ritual. It’s how every day should start, with no rush enjoying every moment and get energy for the rest of the day.

Where do you enjoy the best coffee in town and buy the most delicious loaf of bread? I usually bake myself, but when I don’t have time for it I get bread from organic supermarket or bakery by Miolo or Quinoa. My favorite coffee is from Copenhagen Coffee lab.

Do  you have a special morning ritual? First thing in the morning is coffee making. Even it’s scent lift my spirit. While coffee is on I drink my glass of water with lemon and then I start preparing breakfast.

Breakfast with coffee or tea? Definitely coffee.

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das_rezept

Simple Spelt Bread
250ml water
7g dried yeast
2ts sea salt
400g spelt flour (and some extra for sprinkling)
1tbs sugar

Put water in a large mixing bowl with the yeast and whisk until it has dissolved. Add salt, flour and sugar and mix into a soft dough. Knead well on a floured surface for a couple of minutes. You should have a firm dough. Sprinkle with flour, covert with a clean tea towel and leave to prove in a warm place for 1 hour, or until the dough has doubled in size.

Punch down the dough, sprinkle with flour and place on the prepared baking tray.Cower with the tea towel again and leave to prove in a warm place for 1 hour, or until the bread has doubled in size.

Preheat the oven to 240C. Dip a sharp knife in a cold water and make 1 diagonal cut on top of bread. Bake in the preheated oven for 20-25 min, or until golden brown.

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Photography & Recipe : Sanda Pagaimo

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sommerstulle.

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Marmeladen Pläne müssen dieses Jahr leider leicht modifiziert werden, sodass ich wahrscheinlich nicht wieder auf diese Zahl kommen werde. Aber das Brot dazu bleibt als treuer Begleiter. Der Sauerteig wird gefüttert und Rezepte probiert – zufrieden bin ich hier wohl noch lange nicht, aber der Weg dahin ist köstlich und bereichert mein/unser Leben. Mir fehlen die Löcher im Brot, diese luftige Krume mit nicht nur feiner und regelmäßiger Porung, sondern mit großen, saftigen Ausreißern die das Brot erst – in meinen Augen – perfekt machen. Beim hellen Sauerteig. Ich bin offen für alle Erfahrungen, Tipps, Brotback Bücher und virtuelle Klicks. Von mir drei, für köstlich und ästhetisch gefüllte Gläser. Nina -und ihrem unbedingt nachmachen ‚slow Sunday‚-, Tanya -kann man poetischer fotografieren?- und Johanna -Bilderbuch Rezepte für Große-. Last Sunday in our garden I had such an inspiring, relaxing time with my dear Pamuk. We had freshly baked sourdough bread with self picked blackberry cardamom jam and coldbrew coffee. Its really precious when friends are helping you to sort your thoughts and projects – developping together a new or re-newed ‚spirit of life‘. Good  people bring out the good in people. Surround yourself with those who light your path. Happy jam cooking!

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Brombeer-Kardamom-Marmelade (etwa 5 Gläser à 250-300 ml)
1 kg Brombeeren
350-400 g Gelierzucker 2:1
etwas Zitronensaft
ca. 6-8 Kardamomkapseln – je nach Geschmack

Die Kardamomkapseln öffnen und die Samen in einem Mörser fein zerstoßen. Brombeeren verlesen und mit Kardamom, ein paar Spritzern Zitronensaft und dem Zucker gut vermischen. Eventuell die Früchte mit einer Gabel etwas andrücken/matschen. Über Nacht stehen lassen, das sich Sirup bildet. Dann unter Rühren zum Kochen bringen, mindestens 3 Minuten sprudelnd aufkochen lassen, abschäumen, in vorbereitete Gläser füllen und sofort verschließen.

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ganz a schöna tag.

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Ein Urlaub wie ich ihn mir gewünscht habe. Österreich mit drei Tälern BrandnerKloster und Großes Walsertal. Gewohnt haben wir in eines der wunderschönen Häuser der casalpin in Brand im Brandnertal. Hochwertig ausgestattet, traditionelle Holzbauweise mit modernem Design ein zu Hause für zwei Wochen in unserer ‚Neubausiedlung‘. So fühlt man sich ein wenig mit freundlichen Nachbarn Tür an Tür, die Kinder spielen auf den Wegen und am gemeinsamen Bergwasserbrunnen. Schnell saßen Idas neuen kleinen Freunde bei uns am Abendbrottisch und die Nachbarin hat sich etwas Mehl zum Backen geborgt – dafür gab es am nächsten Tag köstliche schweizer Aprikosenwähe für die Wanderung (ja Ni auch die in deiner Dose, bergauf und bergab..) oder eine Kostprobe Heidelbeermarmelade aus selbstgepflückten von einem Balkonfrühstück ins andere gereicht. Märkte haben wir besucht, (Suppe wird das nächste mal gelöffelt- Samstags leider geschlossen), köstlichen Käse mit Alpbutter und extrem köstlichem Bergkräuterpesto gekostet, gemeinsam Brot gebacken und Rezepte mitgeschrieben, Kräuter gesammelt und Salz zubereitet, um zwei Uhr in der Nacht den Wecker ausgestellt und vier Stunden später mit einer sympatischen Wanderführerin einen atemberaubenden Sonnenaufgang mit Gipfelkreuz bestaunt, im schönsten Freibad Bahnen gezogen,  .. , und immer wieder Menschen die uns ‚ganz a schöna Tag‘ wünschten, die eine unbeschreiblich zauberhafte Zufriedenheit und innere Ruhe, gepaart mit Freundlichkeit ausstrahlten. Das eine perfekte Sauerteigbrot habe ich leider nicht gefunden – vielleicht hier?, leider Sommerurlaub – aber das soll wohl bedeuten wir müssen wiederkommen um unsere kulinarischen Wandernotizen weiter zu führen. Wer mehr konkrete Informationen und Erlebtes wünscht, gerne anfragen oder hier geklickt. Und natürlich auch von euch sehr gerne für meine ‚ich komme wieder – keine Frage – Liste‘ Tipps und Anregungen!

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alles an einem morgen.

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Vor in und nach unserem Urlaub ist mir nocheinmal sehr bewußt geworden, wie das Thema Brot und seine Bäcker in meinem Leben eine wichtige Rolle spielt und auch weiterhin eine Hauptrolle bekommen darf und muß. Dazu bald mehr – dies nur ein kleiner ‚Preview‘ – ein  herrlicher Hof-Juli-Sommermorgen mit Lina, Brot und Kirschkompott. besides this, one of the most important things in my life are bread, baking and particular bakeries. stop waiting for Friday, for summer, for the dream job, for holiday, for life, happiness is achieved when you stop waiting for it and make the most of the moment you are in now‘.

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Sauerteigstuten (Inspiration von hier und hier)
Roggensauerteig

60 g Roggenvollkornmehl
42 g Wasser (lauwarm)
6 g Roggenanstellgut

Weizenvorteig
60 g Weizenmehl 1050
42 g Wasser (lauwarm)
1 g Hefe frisch

Beide Vorteige für sich gut vermischen und abgedeckt 12-18 Stunden reifen lassen – bei mir von 19.00-13.00.

Hauptteig
Vorteig
Sauerteig
294 g Wasser
5 g Frischhefe
390 g Weizenmehl 550
90 g Vollkornweizenmehl
12 g Salz
6 g Backmalz
6 g Honig
32 g Butterschmalz

Für den Hauptteig alle Zutaten bis auf das Schmalz fünf Minuten verkneten, mit dem Mixer/Knethaken auf kleiner Stufe. Weiter kneten und dabei das Schmalz in kleinen Stücken zugeben. Der Teig ist fertig, wenn keine Fettstückchen mehr zu sehen oder fühlen sind, der Teig seidig-glatt glänzt und sich vom Schüsselrand löst – etwa weitere 5-6 Minuten. Teig abgedeckt im Kühlschrank ca. 18 Stunden gehen lassen (bei mir 13.00-7.00 Uhr – einmal nach etwa 5 Stunden gefaltet, da meine Schüssel zu klein war). Teig aus dem Kühlschrank nehmen, in zwei Teile teilen, jeweils auf einer bemehlten Arbeitsfläche rundwirken und in Pflanzenöl wenden. Dafür etwas Öl in eine Teigschüssel gegeben und die Teiglinge darin vorsichtig wenden. Eine Kastenform mit Backpapier auskleiden und die Laibe hintereinander in die vorbereitete Form setzen. Etwa 2 Stunden bei Raumtemperatur bis zur vollständigen Gare ruhen lassen. Ofen rechtzeitig auf 240°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein zusätzliches Blech auf den Ofenboden stellen. Form in den Ofen stellen – bei mir Rost auf unterer Schiene – und etwas kochendes Wasser auf das zusätzliche Backblech gießen (Schwaden), Ofen schnell verschließen. Temperatur nach 10 Minuten auf 200°C reduzieren und für weitere 30-40 Minuten backen (Klopftest).

Kirschkompott mit Amaretto
300 g Kirschen, sauer und süß gemischt
30 ml Amaretto
100 g Gelierzucker 2:1

Kirschen waschen und entkernen. Dafür eine Haarnadel wie im Bild in einen Weinkorken biegend steckend, so bleiben die Kirschen beim Entkernen schön und ganz. Zusammen mit Zucker und Amaretto nach Packung sprudelnd aufkochen und in ein vorbereitetes Glas füllen.

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sommersaft.

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In meinem Garten würden sie wachsen – weiße und rote. Johannisbeeren für Saft, Konfitüre, Gebäck und natürlich zum ‚take-away‘ gleich auf die Hand in den Mund. Bis dahin kaufe ich sie beim Obstbauern des Vertrauens und trage sie nach Hause mit Vorfreude auf Küchentüftelei und Gaumenfreude. Ganz à la mode kurz vor dem Sommerurlaub ein ‚Cold brew Beerensaft‘ für laue Hofgarten-Abende oder Wanderpausen. Habt es hübsch und genießt den Sommer! Saturday farmers market find white currants :: cold press white tea white currant syrup. hello summer!

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Johannisbeersaft mit ‚cold brew‘ weißem Tee
500 g weiße Johannisbeeren
200 ml Wasser
100 g Zucker
1,2 l Wasser
4-5 großzügige Löffel (14-18g) weißen Tee

Den Tee abmessen und in einer Glaskaraffe mit 1,2 Liter kaltem, eventuell gefiltertem Wasser aufgießen. In den Kühlschrank stellen und 4-6 Stunden ziehen lassen. Sobald der Cold Brew die gewünschte Intensität erreicht hat, durch ein Sieb in eine zweite Karaffe füllen. Die Johannisbeeren mit 200 ml Wasser leise unter Rühren köcheln. Danach durch ein Sieb passieren. Den Zucker mit dem Saft/Püree in einen Topf geben und auf etwa 1,2 Liter mit dem vorbereiteten Tee auffüllen. Aufkochen und etwa 5 Minuten leise köcheln lassen – dabei stetig rühren – anschließend in sterile Flaschen füllen, verschließen und auskühlen lassen.

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