büchermeter.

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Koch oder vielmehr Backbüchern kann ich einfach nicht widerstehen. Der Kopf sagt; Susanne du hast zu Hause schon mindestens zwei Meter aneinander gekuschelt im Regal stehen, aber das Backherz sagt: nimm es mit es wird sich wohl fühlen bei uns. Und Schwupps liegt es im Warenkorb oder ich stehe an der Kasse. Ja und ich gestehe, das ein oder andere wurde schon oft durchblättert, vor-freudig mit vielen kleinen to bake Zetteln versehen, aber bis hier her und nicht weiter. Diese kleinen Mädchen Tartlets, in Plissee gelegtes Rosa Süß, aus dem good to the grain Buch von Kim Boyce wurden aber bereits zwei Mal gebacken, das ist für mich besonders denn meine Tüftel-Leidenschaft läßt dies selten zu. Im Original cornmeal und cornflour – kann mir einer von euch den Unterschied erklären – für das ‚meal‘ habe ich Polenta gewählt, so werden sie knusprig und besonders schön gelb. This amazingly easy to mix together and super crispy, tender pastry dough was just the thing to get me back in the baking groove after our perfect holiday trip. These freeform tartlets are not only pretty but they are a dessert for rhubarb lovers of the highest order. They hang out the freezer for an hour until you bake them or keep them in freezer until you actual need them – so you can always serve them warm! Happy sunny Sunday.

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Rhabarber Tartlets mit Maismehl (nach good to the grain – Kim Boyce)
Teig
120 g Maismehl
150 g Dinkelmehl o. Reismehl
70 g feine Polenta
50 g Zucker
1 TL Salz
115 g kalte Butter
90 ml Sahne
2 Eigelb
Rhabarber-Kompott
1 kg Rhabarber
250 g brauner Zucker
Zesten einer bio Orange

Für das Kompott den Rhabarber waschen, von eventuell holzigen Enden befreien und in etwa 2 cm große Stücke schneiden. 1/3 beiseite stellen, 2/3 mit Zucker und Zesten in einem großen Topf vermengen und etwa eine Stunde stehen lassen, das sich Sirup bilden kann. Anschließend langsam zum Kochen bringen und für etwa 15-17 Minuten sprudelnd einkochen. Den restlichen Rhabarber untermengen und das Kompott abkühlen lassen. Für den Teig Mehl und Salz in einer großen Schüssel mischen, Butter würfeln und mit den Fingern einarbeiten. Sahne und Eigelb zugeben und zu einem homogenen Teig kneten. Der Teig läßt sich am besten sofort weiter verarbeiten, wenn er im Kühlschrank zwischen gelagert werden sollte ist er auf Raumtemperatur gebracht, wieder geschmeidiger. Den Teig zehnteln und zu Kugeln formen. Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche jede Kugel mit dem Handballen flach drücken und Kreise von ca 12 cm ausformen oder mit der Küchenrolle ausrollen. Die Ränder etwas flacher drücken, das sieht hinterher schöner aus. 2 EL Rhabarberkompott auf jeden Kreis geben und die Ränder Plissee artig zum Kompott einfalten. Mit einem Teigschaber auf ein mit Backpapier eingefaßtes Brett legen und für mindesten 1 Stunde in den Gefrierschrank stellen. Im Ofen bei 185 Grad etwa 35 Minuten goldbraun backen. Du kannst die Tartlets aber auch in Folie länger einfrieren und sie so frisch backen, wenn du sie benötigst. untermengen und abkühlen lassen.

das_rezept_unten

 

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16 Antworten auf büchermeter.

  1. WSAKE sagt:

    das buch mag ich auch so sehr…
    hast du schon mal die buchweizenplätzchen mit dem mohnrand versucht?
    ach…

  2. Tomke sagt:

    Ach, so geht es mir auch! Inzwischen schmuggle ich die Bücher schon heimlich ins Bücherregal……. Wünsche auch einen sonnigen Sonntag!

  3. maria sagt:

    oh das schaut so gut aus, das muss ich dir bald mal nachmachen 🙂 einen schoenen sonntag dir!

  4. Theresa sagt:

    liebe Susanne, diese Kochbuchliebe teile ich mit dir! So eine schöne Versuchung sind diese Bücher und stapeln sich bei mir am liebsten am Bett. Gibt es einer bessere Gute-Nacht-Lektüre? Und schwupps landet auch das Good to the Grain Buch auf der Wunschliste 🙂 Hab eine wunderbare Woche! Liebe Grüße, Theresa

    • milas sagt:

      liebe theresa, ja am bett stapelte es sich auch bei mir. zur zeit sind die äuglein abends so klein, da ist es bei mir eher eine sofa oder balkon lektüre. schön das wir diese freude teilen 🙂 was ist dein derzeitiger Favorit.? grüße s.

  5. mhmm das klingt sehr gut & sieht einfach hinreißend aus!!
    liebe grüße
    laura&nora

  6. Mona sagt:

    Traumhaft lecker ist diese Kombination mit Rhabarber. Ich kann mir vorstellen, einen Vorrat anzulegen- Danke für die Anregung, ganz saisonal !

  7. Gerlinde sagt:

    Ich darf gar nicht an meine Kochbücher denken, die überall in meinem Haus herumfliegen. Gerade liegt Alice Waters „Fruit “ neben mir. Die tartlets sehen sehr yummy aus. Den einzigen Rhabarber der in meinem kalifornischen Garten wächst ist grün, ich kaufe mir immer den roten, der schmeckt doch besser.

  8. Anke sagt:

    Liebe Susanne,
    jemand muss den Hübschen aus dem Buchladen
    ein liebevolles Zuhause geben, versteht sich doch!
    Deine wunderbaren Bilder habe ich nicht nur mal
    wieder heut` und hier sondern auch kürzlich bei Holly
    bewundert 🙂
    Einen süßen Juni wünsche ich dir!
    Liebe Grüße,
    Anke

  9. Vera sagt:

    Good to know it worked with just the polenta too! Your photos are beautiful!

  10. Renee sagt:

    Mmm! These look amazing! Can’t understand everything that you write, but a lot looks like Dutch (: I love rhubarb, and the combination with the orange zest must be delightful!

  11. Sonja sagt:

    Hallo,

    schade das die Rhabarbersaisonschon vorbei ist. Das sieht so gut aus.
    Werde ich wohlerst nächstes Jahr testen können.

    Süße grüße,
    Sonja

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