alles an einem morgen.

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Vor in und nach unserem Urlaub ist mir nocheinmal sehr bewußt geworden, wie das Thema Brot und seine Bäcker in meinem Leben eine wichtige Rolle spielt und auch weiterhin eine Hauptrolle bekommen darf und muß. Dazu bald mehr – dies nur ein kleiner ‚Preview‘ – ein  herrlicher Hof-Juli-Sommermorgen mit Lina, Brot und Kirschkompott. besides this, one of the most important things in my life are bread, baking and particular bakeries. stop waiting for Friday, for summer, for the dream job, for holiday, for life, happiness is achieved when you stop waiting for it and make the most of the moment you are in now‘.

das_rezept

Sauerteigstuten (Inspiration von hier und hier)
Roggensauerteig

60 g Roggenvollkornmehl
42 g Wasser (lauwarm)
6 g Roggenanstellgut

Weizenvorteig
60 g Weizenmehl 1050
42 g Wasser (lauwarm)
1 g Hefe frisch

Beide Vorteige für sich gut vermischen und abgedeckt 12-18 Stunden reifen lassen – bei mir von 19.00-13.00.

Hauptteig
Vorteig
Sauerteig
294 g Wasser
5 g Frischhefe
390 g Weizenmehl 550
90 g Vollkornweizenmehl
12 g Salz
6 g Backmalz
6 g Honig
32 g Butterschmalz

Für den Hauptteig alle Zutaten bis auf das Schmalz fünf Minuten verkneten, mit dem Mixer/Knethaken auf kleiner Stufe. Weiter kneten und dabei das Schmalz in kleinen Stücken zugeben. Der Teig ist fertig, wenn keine Fettstückchen mehr zu sehen oder fühlen sind, der Teig seidig-glatt glänzt und sich vom Schüsselrand löst – etwa weitere 5-6 Minuten. Teig abgedeckt im Kühlschrank ca. 18 Stunden gehen lassen (bei mir 13.00-7.00 Uhr – einmal nach etwa 5 Stunden gefaltet, da meine Schüssel zu klein war). Teig aus dem Kühlschrank nehmen, in zwei Teile teilen, jeweils auf einer bemehlten Arbeitsfläche rundwirken und in Pflanzenöl wenden. Dafür etwas Öl in eine Teigschüssel gegeben und die Teiglinge darin vorsichtig wenden. Eine Kastenform mit Backpapier auskleiden und die Laibe hintereinander in die vorbereitete Form setzen. Etwa 2 Stunden bei Raumtemperatur bis zur vollständigen Gare ruhen lassen. Ofen rechtzeitig auf 240°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein zusätzliches Blech auf den Ofenboden stellen. Form in den Ofen stellen – bei mir Rost auf unterer Schiene – und etwas kochendes Wasser auf das zusätzliche Backblech gießen (Schwaden), Ofen schnell verschließen. Temperatur nach 10 Minuten auf 200°C reduzieren und für weitere 30-40 Minuten backen (Klopftest).

Kirschkompott mit Amaretto
300 g Kirschen, sauer und süß gemischt
30 ml Amaretto
100 g Gelierzucker 2:1

Kirschen waschen und entkernen. Dafür eine Haarnadel wie im Bild in einen Weinkorken biegend steckend, so bleiben die Kirschen beim Entkernen schön und ganz. Zusammen mit Zucker und Amaretto nach Packung sprudelnd aufkochen und in ein vorbereitetes Glas füllen.

das_rezept_unten

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12 Antworten auf alles an einem morgen.

  1. Ach, diesen Stuten sollte ich auch dringend wieder in den Ofen schieben. Denn Du hast sehr recht.
    Ich warte gern!

  2. Micha sagt:

    Schöne Bilder!
    Und die Liebe zum Brot brennt wohl ein Leben lang – hat man das Selberbacken erst einmal begonnen…

  3. nina sagt:

    hui. die dose hat aber schon viel erlebt ; )
    den haarnadeltrick merke ich mir – danke!

    • milas sagt:

      ..ja die dose reist immer mit .. auch in den hofgarten.. 🙂 halt mich auf dem laufenden wenn dein shop mit mehr reisegeschirr gefüllt wird – die eckige schwester hat mir ja jemand weg geschnappt 🙁

  4. mme ulma sagt:

    wie ich deine bilder mag …

  5. Anne. sagt:

    Liebe Susanne,

    Hier zu sein ist immer wie ein kleiner Urlaub! Ich würde dich so gern einmal wiedersehen! Anne

  6. Marina sagt:

    Das Brot sieht herrlich aus! Ich bin ja in dem Bereich nach wie vor überhaupt nicht erfahren und in letzter Zeit habe ich auch versucht, eher weniger Weizenprodukte zu mir zu nehmen. Manchmal schreit mein Körper aber förmlich danach und der Geruch von frisch gebackenem Brot ist nach wie vor eins der Wohligsten überhaupt 🙂

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