garten menschen.

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Ein Haus, ein Garten, 5 Frauen – Guilia, Dana, Nicola, ich und natürlich Katrin – 24 Stunden ‚Genusszeit‚. Ein spontaner Gedanke ‚gemeinsam ernten, kochen, fotografieren und genießen‘ wurde von Katrin mit Termin und locker formuliertem Zeitplan perfekt vor-organisiert. Kannten wir uns vorher nicht und teilweise doch – nach 5 Minuten des ersten Beschnuppern – eine Atmosphäre als sollte es ein Wiedersehen von einst Schulfreundinnen im Heimatdorf werden.

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Zum Begrüßungsmittagtisch gibt es frisch geernteten Kohlrabi, fein gehobelt mit knusprigem Mix und zitronigem Öl – dazu Sauerteig Brot und Ideen für die weiteren gemeinsamen Stunden.

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Rhabarber und Erdbeeren wollen geerntet werden um zu Crisp Bars und Kuchen aus ,Barbara kocht‚ (wohl unser heimliches Vorbild) verbacken und einem spontanem Kompott gerührt zu werden.

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Nach einem Spaziergang und Kaffeetafel folgt Ernten Teil 3 – für das Erlebnis und den Abendtisch. Pflücksalat als Ergänzung zu Giulias Wildkräutern vom Wegesrand, Zuckerschoten zum Farro-Risotto, weitere Erdbeeren von der Hand in den Mund und dazu mein neues Lieblings Ofengemüse mit Dip. Dieser Garten, das Füllen von Körben mit den Händen im Grünen, die Augen wollen sich nicht satt sehen und die fluffigen Gedanken der letzten Wochen finden Ruhe. Die Gartenlichter werden angeknipst, die Stimmung zum Familien Wein, Quitten-Secco– und Saft warm prickelnd – Pläne schmieden, für auf ein Wiedersehen bevor sich das hier und jetzt in zauberhafte Gästezimmer zur Nachtruhe Betten darf. Am Morgen für die Frühaufsteher ein leise lächelndes Hallo und ‚kann ich dir noch etwas Gutes tun‘.

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Bis erneut ein vorläufig letztes Mal wieder hübsch getafelt wird – mit frisch gebackenem Topf-Brot, köstlichem Quitten Gelee, Kompott, Haferporridge (Rezept folgt) und gerührtem Ei von glücklichen Hühnern gekräutert und geraffelter Zucchini. Katrin und Moritz haben einen Ort geschaffen, der so beruhigend aufregend ist, dass man sich wie auf einer kleinen Insel mitten im verpflichtenden Alltagstrom fühlt. Immer wieder der Gedanke ‚das muß richtig viel Arbeit sein‘ Haus, Garten und Hof ein so zufällig, zauberhaftes Erscheinen zu schenken. Kein Blick wird gestört oder aufgehalten, Nase und Augen schnuppern schauend von hier nach dort. Es ist alles echt und gelebt, kein für das Bild – den über den Zaun oder durchs Schlüsselloch Blickenden – 24 Stunden die rückblickend aber und auch vor allem durch die genußvolle Runde so fein nachwirkt. Dankbare Vorfreude auf ein Wiedersehen!

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Und ganz à la Ni streue ich noch ein wenig Notizbüchlein-Konfetti: verliebt (und bestellt) Giulias Ring, (T)Raumduft, ein Laden für den nächsten Besuch und bewegte Bilder bis zum Wiedersehen unterm Quittenbaum.

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3 Antworten auf garten menschen.

  1. Nicola sagt:

    So wie es war: echt schön. 🙂 Danke.

  2. Ktinka sagt:

    Das sieht nach einem ganz wunderschönen Tag aus! Ich bin fast ein bisschen neidisch und muss mindestens das Brot aus dem Topf selbst einmal ausprobieren.

  3. Alexandra sagt:

    Hach da komme ich direkt ins Träumen. Die Bilder sind so wundervoll!

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