schokoladenkuchen.

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Ich werde oft gefragt wie meine Rezept Ideen entstehen – hier eine kleine Schokoladenkuchen Zusammenfassung. Ich versuche ein Gefühl für – worauf habe ich im Moment Lust und was paßt in meine freie Zeit – zu erspüren. Der letzte Café-Besuch, ein Bild – online oder geblättert -, der Markt Besuch, oder eine köstliche Urlaubserinnerung kann mich leiten. Eigentlich hätte ich gerne einen aufwendigen, mehrschichtigen Karamell-Schokoladen ‚ombre-cake‘ gebacken, aber das paßte nicht in meine 2 Stunden. Also zwei Schichten Schoko mit im Gefrierfach sind noch Kirschen und Rosenwasser duftet so herrlich nach Frühling. Dieses Koch und Lesebuch macht mich schlau wenn die Grundzutaten gefunden sind, Kaffee hebt den Schokoladengeschmack hervor und Pfeffer die Kirscharomen. Der Teig ein Grundrezept von Heidi, bei dem sich herrlich Flüssigkeiten, Sirup, Kakao und Mehl austauschen und ersetzten lassen. Die Sahnecrème mußte einfach sein, wenn auch untypisch für mich. Meine kleine Form macht mich mutig los zu rühren und eine Mitbäckerin mit der sich herrlich der Glasurtopf ausschlecken lies war schnell geladen. There will be days .. it must be chocolate ..don’t let little stupid things break your happiness!

 

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Schwarzwälder Schokokuchen (18 cm Form)
Teig
130-140 g Dinkelmehl
40 g Kakaopulver
60 g Butter
120 ml guter starker Kaffee
60 g guter Zucker
1 TL Backpulver
1 Ei
175 g Joghurt
80 ml Ahornsirup
Füllung
200 g frische oder TK Kirschen
1 EL Zucker
1-2 TL Speisestärke, bis das Kompott schön andickt
eine Prise Pfeffer
1 EL Rosenwasser
100 ml Sahne
30 g Crème Fraiche
1 guter TL Puderzucker, gesiebt
Glasur
50 ml Sahne
12 g Butter
7 g Kakaopulver
35 g gute dunkle Schokolade
einige geröstete, gehackte Haselnüsse, wer mag

In den warmen Kaffee Butter und Kakaopulver einrühren, abkühlen lassen – dabei ein paar Mal umrühren. In einer Schale – Mehl, Backpulver, Zucker und Salz mischen. Ei, Joghurt und Ahornsirup in einer Rührschüssel aufcremen, die erkaltete Kaffeemischung zugeben und gut untermixen. Anschließend nach und nach die Mehlmischung und nur solange rühren bis gerade ein homogener Teig entsteht. Eine 18 cm Form einfetten und den Teig einstreichen, bei 180 Grad Umluft etwa 35-45 Minuten backen. 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, vorsichtig herausnehmen, den Kuchen vollständig abkühlen lassen und mittig mit einem scharfen Messer durchschneiden, sodass zwei Böden entstehen. Für die Füllung die Kirschen halbieren mit Zucker und der Prise Pfeffer aufkochen, etwa 5 Minuten. Speisestärke in Rosenwasser einrühren und zum heißen Kirschkompott geben, einmal kurz andickend aufkochen und in einem Glas abkühlen lassen. Sahne steif schlagen, Crème Fraiche und Puderzucker vorsichtig unterheben. Für die Glasur die Sahne erwärmen – Butter, Kakaopulver und Schokolade nacheinander unter rührend zugeben. Der Oberboden wird das Fundament und der Unterboden das Dach. Auf Das Fundament zuerst ein Paar Löffel Sahnecrème streichen und anschließend mit Kirschen belegen. Dach aufsetzten, mit Glasur bestreichen und Haselnüssen garnieren. Gekühlt genießen.

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9 Antworten auf schokoladenkuchen.

  1. Kristin sagt:

    Liebe Susanne,

    jetzt habe ich so einen Appetit auf Kuchen. Auf diesen Kuchen!

    Deine Bilder sind so einmalig wunderbar – ich weiß nicht, ob du das Gefühl kennst – aber man möchte sich reinlegen.

    Liebe Grüße sendet dir
    Kristin

  2. Christine sagt:

    Wunderschön! Die Bilder strahlen so eine wunderbare Ruhe und Entspanntheit aus und wirken manchmal ein bisschen wie gemalt. Ich denke da an die Farben barocker Stillleben, so dunkel und tief. Vielleicht nicht ganz so üppig.

    Grüße
    Christine

  3. jana sagt:

    oh wie lecker. schokoladenkuchen ist hier glaube ich bald auch mal wieder dran…und mit kirschen…noch besser! die fotos finde ich auch sehr gelungen. ganz liebe grüsse und schönen sonntag xx

  4. vollkommen klingt er liebe susanne – für zwei stunden weitaus mehr. fühl dich herzlich gegrüßt, daniela

  5. frauheuberg sagt:

    Oh, das sieht so lecker aus…endlich habe ich mal Zeit ein paar Zeilen zu hinterlassen und dir zu sagen wie sehr ich deine Rezepte und Fotos liebe…so so schön und den Schokokuchen werde ich bestimmt auch mal nachbacken…mhhh …fein dass man sich bei dir immer so schön kulinarisch verzaubern lassen kann…dankeschön dafür und hab noch eine wunderbare Restwoche…alles Liebe und liebste verschneite Grüsse aus dem Süden…ines

  6. Schwarzwälder Schokokuchen, das gefällt mir gut, wo er doch aus meiner Heimat kommt. Viel schöner als die übliche sahnige Schwarzwälder Kirschtorte, die ich so garnicht mag. Ich schreibe jetzt weiter an meiner Projektarbeit und träume von deinem leckeren kleinen Kuchen.

    Liebe Grüße
    Franziska

  7. Silke sagt:

    Liebe Susanne,

    vielen Dank für das Rezept. Ich habe den Kuchen in einer 16cm Form nachgebacken und war nicht die einzige, die schwer begeistert war. Die Summe der Einzelkomponenten, die alleine für sich vorgekostet gar nicht wie erwartet meine Begeisterung weckten, ist ein Traum. War ich noch skeptisch vor dem ersten Bissen, so wich diese Skepsis, sobald ich das erste Stückchen kostete. Was soll ich sagen. Der Kuchen hat den gestrigen Tag nicht überlebt.
    Und so wird das Rezept in mein persönliches Rezeptbüchlein einziehen, um mich und meine Lieben ab und an zu erfreuen.

    Ganz liebe Grüße, Silke

  8. maria sagt:

    Susanne, diese Bilder sind so so wunderschoen!! Kann mich gar nicht satt-sehen! Ganz wunderbares Gefuehl was man bekommt beim Anschauen..

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