rettet die kirschen.

<Man hat so sein tun.> In rosiger Rückschau, ist das ein Satz aus meiner Kindheit. Meine Omi in Kittelschürze, im Sommer zur Kirschenzeit gerne mal auch drunter ohne Rock und Bluse – war sie doch auch so schick, die Kittelschürze. Nicht diese zum Binden, sondern fein gestärkt und zum Knöpfen. Ich schweife ab, aber merke so verblasst sind meine guten alten Erinnerungen doch gar nicht. Man machte viel mehr zeiterfüllende Dinge, für die heute alle viel zu gestresst sind. Einmachen zum Beispiel oder auch „Einwecken“ – Kompott. Schattenmorelle, Mirabelle, Pflaume, Gurken, Apfel .. Vom Nachbarn oder aus dem eigenem Garten. Die letzten zwei Wochen habe ich Kirschen gepflückt, entkernt, eingekocht, zusammen – direkt unterm Baum ein Kirschen-Chutney-Baguette-Ziegenkäse Picknick. Sätze wie „das du für sowas Zeit hast“, machte mich dann sogar irgendwann stolz. Ja die nehme ich mir, am liebsten in Gesellschaft. Danke Papa und Ida – ihr wart das beste Team, Tomke und Markus, Olga und Claudia, Lina und Kerstin, Daniela, Isabelle, Jürgen und Rita für Kirschen, Zeit und das Gefühl gemeinsam etwas Sinnvolles zu tun. Eine leise Idee warum sich einst und früher nicht so viele mit Achtsamkeit, Glück und Meditation beschäftigten und trotzdem ziemlich verwurzelt im hier und jetzt lebten habe ich jetzt. about a girl

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Eine Antwort auf rettet die kirschen.

  1. Schöne, wichtige Gedanken sind das … Und bei deinem Picknick hätte ich mich – unbekannterweise – gern dazu gesetzt 🙂
    Alles Liebe!

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