mutige schnecken.

Julies Worte letzte Woche und im Besonderen dieser Satz: ‚Mutig sein ist eine Herzenssache und das geht auch oft mit kleinen Schritten‘ – geht mir nicht aus dem Kopf und das macht sehr glücklich. Kleine mutige Schneckenschritte mache ich zurzeit und konnte mich zum ersten Mal dafür ein wenig auf die Schulter klopfen. Ein Satz zum richtigen Punkt. Heute im deli deshalb eine Runde mutige Schnecken, für alle die eine Portion Mut und Ideenklick im Herzen vermissen. Und dazu ein Spaziergang im Park – oder doch ans Meer..

Mutige Schnecken
175g Mehl
80g kalte Butter
50g Zucker
1 Ei
2 bis 4 El kaltes Wasser
Preiselbeermarmelade
Hagelzucker

Mehl und Zucker mischen. Die kalte Butter in kleinen Würfeln auf das Gemisch geben und mit den Händen verkrümeln. Das Ei mit dieser Masse vermengen und durch dosierte Zugabe von kaltem Wasser zu einem glatten Teig verarbeiten. Anschließend auf wenig Mehl zu einem Rechteck von ca. 40 x 30 cm ausrollen (ca. 1/2 cm dick) und mit der Marmelade bestreichen, wie bei einem Strudel nicht ganz bis zu den Rändern sonst quetscht die Füllung beim Rollen heraus. Den Teig von der breiten Seite her aufrollen und eine Stunde kalt stellen. Teigrolle in Hagelzucker wälzen und mit scharfem Messer oder Rasierklinge in 1 – 1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Schnecken auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech stellen und bei Umluft 170 Grad etwa 15 Minuten goldbraun backen.

Mehr Süßbäckerinnen genießen heute bei Julie und an der großen Tafel.

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12 Antworten auf mutige schnecken.

  1. lingonsmak sagt:

    Wunderbar, die kleine Mutprobe. Wünsche dir viele weitere Schritte …

  2. Wunderschöne Fotos der mutigen Schleicher! Manchmal ist es besser, in kleinen Schritten voran zu kommen und im Schneckenhaus zu sich zu kommen, als vorzupreschen und dabei alles am Wegesrand zu übersehen. Wünsche Dir viele Inspirationen auf dem Weg, die sonst vielleicht unentdeckt geblieben wären…

  3. Mona sagt:

    Guter Gedanke: Mut haben und genießen zusammenbringen: Ich wähle aus und konzentriere mich auf das,was Freude bringt und gut tut. Wir können uns erlauben, langsam zu sein. Wir können, wie deine Bilder zeigen, bewußt die Umwelt wahrnehmen und das Staunen lernen über die Schönheit dieser Welt. Schnecken können mehr über den Weg erzählen als Hasen. Schönes Wochenende. Freude an Blumen,Tiere, Menschen, Dinge, du kennst dich aus

  4. ja, kleine schritte, bitte! und der moment ist wichtig – du hast ihn ganz wunderbar in schnecken gerollt. sag, was ist das für ein tee? ich möchte mir auch mut antrinken 🙂

  5. Julie sagt:

    willkommen im club der zeitlupen-mutigen mit zucker-zahn 🙂 das wird alles super gut. oh und der tee, ja was ist das für einer? und die kommentare bei mir und deinen text sollte man sich für unmutige momente ausdrucken! bald macht es auch klick per mail, hier bin ich unbeabsichtigt langsam 😉

  6. dani sagt:

    ganz bezaubernd deine schneckchen & die bilder.
    i like.
    eine tolle woche dir,
    dani

  7. Ui, die sehen ja raffiniert aus! Wird gleich mal abgespeichert :.D

  8. Schokozwerg sagt:

    Mut
    tut
    gut!
    Und wenn er ein langsameres Tempo anschlägt, das macht doch nichts. Dann schmeckt er eben umso besser. Man lässt ihn sich auf der Seele zergehen und spürt die Herzenskräftigung so ganz intensiv 🙂

  9. nyhet sagt:

    och, wie niedlich, die kleinen schneckis!!!

  10. Mein Gott sieht das lecker aus….booooa
    Das versuche ich auch.Am wochenden gehts los.Danke fuer das Presentieren!

    Sei lieb gegruesst von Conny

  11. Sandkorn sagt:

    Liebe Susanne,
    vorgestern habe ich diese wunderbaren Schnecken gebacken – und heute sind sie bereits alle aufgefuttert. Bevor ich also das nächste Blech in den Ofen schiebe: für Preiselbeer-Liebhaber wie uns die perfekte Ergänzung zum Espresso! Statt Hagelzucker habe ich übrigens Rohrohrzucker benutzt, das war keine schlechte Idee.
    Dank und herzliche Grüße aus Schleswig-Holstein,
    Sandkorn

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