knabbeln.

Knusprige Brotstückchen schwimmen in süß, zimtig heißer Kaffeemilch. Das Knabbel-Rezept aus Anni backt in Münster weckt Kindheitserinnerungen – Samstage bei den Großeltern die nach Möhreneintopf mit Apfelkompott und Buchweizenpfannkuchen duften. Einfache köstliche Rezepte die aufgewärmt noch viel besser schmecken. Gerichte mit Geschichte wie Annis Knabbeln – die man früher aß, weil altes Brot niemals weg kam sondern getrocknet und aufgepeppt richtig schick ist. Pepp und Schick zwei herrliche Omi Wörter. Wenn dir westfälische Retro-Rezepte neben feinen neuen Klassikern in Verbindung mit großartig fotografierten Münsteraner Stadtbildern gefallen – Anni wird sich in dein Herz backen. Das Milchbrot Rezept wurde von mir in ein Topf-Brot abgewandelt, Milch statt Wasser, ein Teelöffel Zucker und etwas flüssige Butter zum Mehl – herrlich fluffig und fast zu schade zum Trocknen. Sweet little mysterie – coole Zeit!

Knabbeln (2 Personen)
250 g Milchbrot
2 Eßlöffel Zucker
etwas Zimt
2 Eßlöffel Rum (nicht unbedingt zum Morgenessen)
200 ml warme Milch
200 ml starker Kaffee

Das Milchbrot in Scheiben schneiden, in Stücke zupfen, auf einem Backblech ausbreiten und bei 180 °C goldbraun rösten. Leicht abkühlen lassen und auf zwei Schalen verteilen mit Rum beträufeln und etwas Zimt darüber streuen. Die Milch erwärmen mit dem Kaffee mischen, den Zucker unterrühren und über die Knabbeln gießen.

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5 Antworten auf knabbeln.

  1. anne. sagt:

    ich sag dir was, susanne. das hört sich wunderbar an. denn süß am morgen das ist das richtige für mich. von knabben gehört habe ich vorher noch nie, aber getestet werden sie schon bald!

    liebst, anne.

    und deine bilder hüllen mich immer in ein wohliges gefühl von daheim.

  2. Mona sagt:

    Ja, da bekommt man ja Lust sich an den Tisch zu setzen, auch mit einem vollem Knabbelkümmchen.

  3. wunder-barer beitrag. herzliche grüße daniela

  4. joanna sagt:

    ein tolles buch! münster ist eine herrliche stadt! werde mir das auf jeden fall mal im buchladen anschauen 🙂

    liebeste grüße,
    joanna*

  5. klingt spannend. ich kenne das (noch) gar nicht!

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