süß und brot.

Elisabeth Prueitt und Chad Robertson – Pâtissière und Bäcker, Herausgeber von zwei Backbüchern {Tartine} und {Tartine Bread} führen in San Francisco zusammen die {Tartine Bakery}. Ich bin absolut begeistert von den Büchern. Die Philosophie ist einfach aber genial – frische, saisonale Zutaten mit viel Liebe zum Detail. Der schwierigste Teil an den Büchern ist die Entscheidung welches Rezept man zuerst ausprobiert. Bei mir war es natürlich das ‚Basic Country Bread‘ von Chad. Schau dir seine Geschichte und die von den sympathischen ‚Testbäckern‘ im Video an – ich liebe diese Bilder und Erzählungen der ‚Brot-Enthusiasten‘. Alles über den großen Teich in den USA, eigentlich heißt es doch ‚Sieh, das Gute liegt so nah’…Was ist deine Lieblingsbäckerei oder deine liebste Konditorei? Bin ganz gespannt und freue mich über eure Tipps!!! Im Bild ‚Fruit Galette‘ mit Blaubeeren – kein Geheimnis diese kleinen blauen Früchte kullern bei mir oft durch die Küche!


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traditionen.

Das Wochenende war herrlich traditional. Mit {historischem Volksfest} in der Heimatstadt und {Mühlenfest}. Pfingstmontag ist in Deutschland Mühlentag, eine schöne Sache mit sehr engagierten Menschen. Mühle..Korn..Mehl..Brot! – das mußte ich mir natürlich anschauen.

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gute laune gehört.

Song To The Sea von {James Gruntz}, Video anschauen und sich gut gelaunt aufs Konzert freuen!
Am 18.06. spielt er live im Hof bei {PLY unestablished furniture} in Hamburg!

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obrigada..até logo..adeus.

Drei Wörter die ich in meinem Urlaub oft ausgesprochen habe. Danke, bis bald, auf Wiedersehen – und sie passen auch hier. An unserem Abschiedsabend in unserem Lieblingslokal {o‘ Sacas} hat uns die Juniorchefin Ana Maria Pereira Rainha geherzt und uns ein kleines, selbstgemachtes Gläschen Apfelmarmelmarmelade geschenkt, von Mama. Nur ein Glas Marmelade für viele – für mich Gastfreundschaft, Hilfsbereitschaft und Natürlichkeit in Gläsern. Mehr als Worte ausdrücken können. Davon abgesehen ich als die Marmeladenfrau bekomme selbst einmal welche geschenkt – herrlich.

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das beste am sommer.

Jede Jahreszeit hat für mich etwas ganz Besonderes, am Liebsten aber mag ich den Wechsel. Das erste zarte Grün, ein bunter Sommerblumenstrauß, fallendes Herbstlaub, der erste Schnee – die Natur im Wandel. Beeindruckend finde ich auch, wie die Jahreszeiten – Stimmungen uns Menschen und unser Miteinander beeinflussen. Das Beste am Sommer ist für mich alles mögliche und dieses ganz besonders: zufriedenere und freundlichere Mitmenschen, das Licht – vorallem morgens und abends, ich fühle mich freier und möchte immer ganz viel in der Natur sein. Ich bin neugierig geworden und habe 10 ganz unterschiedliche Menschen gefragt was für sie das Beste am Sommer ist!

1. Wenn ich ganz lieb bin – bekomme ich immer ein Eis
2. Lange Abende auf dem Balkon oder im Biergarten
3. Das es hell ist, das man sich nicht so eingeschlossen fühlt, freundlichere Menschen
4. Frauenfußballweltmeisterschaft 2011
5. Die Unbeschwertheit die mit dem Sommer einhergeht, lachende Menschen, nackte Kinderfüßchen
6. Ab in die Natur, Sozialkontakte, Sonnenlicht, Regenbogen
7. Schwimmen und fröhliche Kinder im Wasser
8. Leichter bekleidet das Wetter im Freien genießen, die Menschen sind besser gelaunt
9. Kurze Dunkelphase, früh hell und spät dunkel
10. Ein paar Wochen im Jahr ursprünglicher leben, draußen wird der Fernseher zum Lagerfeuer, die Küchenzeile zum Grill und Tisch/Bett zur Wiese

Und du was ist für dich das Beste an diesem herrlichen Sommer…bin sehr gespannt!

//fragoleto * Rua da Prata 74* 1100 Lisboa, Portugal//

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out now.

Out n♥w today- you can get it here! Das Sweet Paul Magazine Sommer 2011 ist da – juhu! Wenn ich dich nicht schon hier angesteckt habe von diesem genialen Mann, dann mußt du dir unbedingt das neue Sommer Magazin bestellen, anschauen und dahinschmelzen.

//alle Bilder copyright by sweet paul//

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ein stück vom glück.

{sugar in the morning} heute ein glückliches Stück Torte zum Frühstück, warum eigentlich nicht. Ausprobiert in Berlin im {Kaffeehaus SOWOHLALSAUCH}. Besonders gefallen hat mir der liebevolle Backstubenverkauf mit ofenfrischen Backwaren…

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lisboa.

Für zwei Tage sind wir nach Lissabon gefahren und habe die vielen Eindrücke genossen. Die Stadt scheint nie zu schlafen, ich fand es bunt und spannend aber ich weiß auch wieder ein wenig mehr warum ich aufs Land gehöre.

Geschlafen und uns wohl gefühlt haben wir im Ribeira Tejo des {Guesthouse Lisbon}. Der Satz eines Mitarbeiters ‚wir lieben was wir tun‘, beschreibt die Atmosphäre perfekt.

Unser Motto für das Wochenende ‚einfach treiben lassen‘, Lissabon hat dafür absolut Vielfältiges zu bieten.

Fast jeder kennt heute die kleinen süßen Blätterteig – Puddingtörtchen ‚Pastéis de Nata‘ aus Portugal.
Das Original gibt es, glaubt man der Legende, nur hier im Stadtteil Belém {‚Pastéis de Belém‘} – Anfang des
19. Jahrhunderts von Geistlichen im Heironymite Kloster kreiert, wurde das Geheimrezept 1837 an den Konditormeister der Pastelaria neben dem Kloster weitergegeben. Wo es noch heute unverändert, ca. 12.000 Stück pro Tag, gebacken wird.

Kulturelles gibt es für jeden Geschmack. Theater, Musik, Kunst …wir haben uns für das {Museu da Electricidade} entschieden. Vielleicht auch weil es in Belém. einem etwas ruhigeren Stadtteil direkt am Wasser liegt. Im Gebäude des ehemaligen Kraftwerks Central Tejo, mit dem einst ganz Lissabon erleuchtet wurde, wird einem auf ein sehr spannende Art und Weise die harte Arbeit Anfang des 19. Jahrhunderts in einem Kraftwerk und viel Wissenswertes Rund um das Thema Energie erklärt.

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btt.

Absolut angesagt in Portugal BTT. Organisierte Mountainbike Events, 70 – 120 km ausgewiesene Strecke. Kein Wettkampf – denn alles läuft ohne Zeitnahme und Hektik, die hierzulande oft bei vergleichbaren Events aufkommt, ab. Man quält sich kollektiv, genießt die vielfältige Landschaft und wird verpflegt inklusive Massage der müden Beine. Familie und Verwandte vergnügen sich derweil im Start – Zielort und es herrscht ein herrlich ‚wir haben es zusammen geschafft und sind stolz‘ Atmosphäre! Beim {BTT Alvalade Porto Côvo} waren es fast 2000 Teilnehmer.

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reine familiensache.

Der Gedanke ist immer da wenn ich Brot kaufe und mich der Verkaufsraum, die Backwaren und die Menschen faszinieren – wie sieht wohl die Backstube aus, wer formt die Brotleibe. In Zambujera do Mar habe ich mich getraut zu fragen, mir diesen Wunsch zu erfüllen – meine Gedanken zu Ende zu denken. Ich wußte nicht was mich erwartet, aber meine stille Vorfreude wurde mehr als übertroffen. Elaine hatte am Vortag Luisa die Mama der Bäckerei gefragt, ob mein Wunsch realisierbar ist. Ja gerne – ich sollte ab 6.30 Uhr einfach vorbeikommen. Am nächsten Morgen stand ich vor der Tür, und Luis einer der beiden Söhne hat sie mir mit weißem Hütchen und Bäckerhose geöffnet. Ich hatte mir extra ein paar portugiesische Sätze aufschreiben lassen – die ich aber nicht brauchte. Wir hatten keine gemeinsame Sprache, aber wir haben uns verstanden. Ich durfte schauen, staunen, fragen, riechen, anfassen, schmecken, fotografieren bis ich völlig glückseelig und fasziniert war. Die Brotleibe werden von Hand geformt und mit hölzernden Schiebern in den alten Steinofen eingeschossen. Sie backen eine Stunde nur mit der Hitze, die von den Steinen im Innern des Ofens abgegeben wird. ‚Ein Steinofen steht für Einfachheit und Echtheit, für altes Wissen und unverfälschten Geschmack – ein Wert der nicht verloren gehen darf, sondern wiederentdeckt und weitergegeben gehört.‘ In der Familie Ferreira wird dies gelebt, die Söhne Luis und José lernen das Handwerk vom Vater, die Mutter verkauft das Brot und alles in einer Bäckerei die 500 Meter vom Meer entfernt in der Rua da Padaria steht. Brote die auf glühend heißen Steinen gebacken werden schmecken noch heute unvergleichlich, denn das Holz entwickelt beim Verbrennen Aromen die der Stein aufnehmen kann und an die Brote weitergibt. Außerdem sind Steine perfekte Hitzespeicher. Ich habe diesen Morgen gespeichert – weiß jetzt mehr über Steinbacköfen und portugiesische Bäckerfamilien. Ich habe beides in mein Herz geschlossen. Danke an Luisa, Luis, José und Augusto Ferreira die mir dieses schönste Ferienerlebnis geschenkt haben!

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