rosetta.

Es ist Neues entstanden in Portugal, die Blumenkette von Luzia ‚Bonita Rosetta‘ getauft.

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die genußmomenteherstellerin.

Am Ortseingang in Odemira fährst du gleich nach der Brücke die erste rechts und du bist angekommen
in der {Chocolaterie Beatriz}. Ein weißes Häuschen am Hang, davor ein wildes Blumenmeer, eine steile
Treppe rauf. Du öffnest die Tür und eine angenehme Kühle begrüßt dich. Die Temperatur ist kühl aber
die Atmosphäre herzlich, süß und klar. Beatriz, immer ein kleines Kopftuch umgebunden, empfängt
dich mit ihrem bezaubernden Lächeln – eine Argentinierin aus Bariloche (Patagonien), verheiratet mit
einem niederländischen Agronomen. Das Paar ist in den 90er Jahren der natürlchen Schönheit des
Landes wegen nach Portugal gezogen und hier geblieben. Beatriz kreiert mit viel Herzblut kleine, süße
Köstlichkeiten. Wir haben vor Ort gekostet und geplaudert, eine faszinierende Frau. Gekauft haben wir
natürlich auch. Die Zeremonie des Einpackens darfst du dir nicht entgehen lassen. Es gibt Schächtelchen
in unterschiedlichen Größen und alle werden mit der gleichen Sorgfalt und Liebe zum Detail befüllt
und verpackt. Da waren sie wieder die kleinen Schätze die ich nach Hause getragen – genossen habe.

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klitschkuchen.

{sugar in the morning} wird bei den Portugiesen so gelebt, wie bei uns das Vollkornbrot mit Käse.
Portugal ist für mich das Land der Klitschkuchen. Ich habe noch nie so guten, saftigen und abwechslungs-
reichen Frühstückskuchen serviert bekommen wie im Monte do Papa Léguas. Auch wenn wir teilweise zu
dieser Jahreszeit die einzigen Gäste waren, gab es jeden Morgen eine frisch gebackene Kreation. Nach
einigen Tagen durfte ich sogar zu Luzia in die Versuchsküche. Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach.
Frischkäse und Öl statt schwerer Butter machen den Kuchen klitschig und herrlich saftig. Ich bin gespannt
welche Variation du ausprobieren wirst.

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glücklich in berlin.

Ich war gestern in Berlin. Dabei habe ich in der Großstadt eine sehr interessante Frau kennengelernt, mich. Bei der Ermittlung von sachdienlichen Hinweisen sie zu entdecken, hat mir mit bezaubernder Professionalität meine Fee und Detektivin Nicole Müller vom {Talentcafé} geholfen. Dazu gibt es heute ein {Lied} von Anna Depenbusch für alle beste Freundinnen.

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mercado municipal.

Jedes Dorf, ist es auch noch so klein hat seine eigene Markthalle, immer der Beschilderung Mercado folgen. Hier werden Obst, Gemüse und in den größeren auch Fisch, Fleisch und Brot aus der Region angeboten. In Lissabon wird die Atmosphäre durch Cafébars, Blumenhändler und kleine Lädchen mit regionalen Produkten zwar kommerzieller aber auch lebendiger. Ein bunter Großmarkt. Mit den Öffnungszeiten ist es etwas schwierig, denn sie sind meistens nicht angeschlagen. Auf Nachfrage bekommt man als Antwort „immer und morgens“, was aber sehr flexibel gehalten wird. Also wenn du morgens ein Schild siehst einfach dein Glück probieren. Manchmal sind sie jedoch auch offen, aber nur mit leeren Verkaufsständen – leider wird diese schöne Tradition des „Bauernmarktes“ immer mehr von den Supermärkten verdrängt. Beim Fotografieren habe ich vorher freundlich gestikulierend gefragt, kam immer gut an.

São Teotónino // Lissabon // Odemira // Porto Covo da Bandeira // Carrapateira // Zambujeira do Mar

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alles käse.

Diese kleinen hübschen Ziegenkäse gab es jeden Morgen zum Frühstück. Der Käse schmeckt ganz mild und ist in seiner Konsistenz dem Schichtkäse ähnlich. Er schmeckt zur Apfelmarmelade von Lusia genauso wie pur oder mit Tomate. Die kleinen liebevollen, süßen Schildchen mußte ich einfach immer sorgsam verstauen, sammeln und mich über sie freuen. Maria und Lusia haben sich wahrscheinlich sehr gewundert über das Verschwinden, aber jeder hat ja schließlich so eine liebenswerte, wundersame Leidenschaft. Ich sammle kleine Schätze. Und du…

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monte do papa léguas.


Unsere Unterkunft in Zambujera do Mar, {Monte do Papa Léguas}. Das kleine Landgut befindet ca. 1 Kilometer außerhalb des Ortes, idyllisch gelegen in Wiesen und Feldern. Die Gebäude stammen von einem ehemaligen Bauernhof. Durch Umbau des Pferdestalles sind drei Appartements entstanden. Im Haupthaus mit Terrasse befinden sich fünf weitere Zimmer. So ist es hier nie richtig voll. Frühstück wird im Schatten auf der Terrasse serviert, auf Wunsch auch auf der eigenen. Luzia und Maria versorgen die Gäste jeden Morgen mit viel Herz und regionalen Köstlichkeiten. Zwei Portugiesinnen – mit denen man um die Wette lächelt, gestikuliert und portugiesische Wörter lernen kann. Der kleine Salzwasserpool ist zu jeder Tageszeit ruhig, wenn wir uns dort erfrischt haben immer alleine! Das „Monte“ wird geführt von Elaine – eine Frau die mit einem Fischer aus dem Dorf verheiratet ist und wegen dieser Liebe aus Lissabon kam und in Zambujera do Mar blieb. Bei den Portugiesen ist Zambujera do Mar ein Zauberwort, “ ah du bist in Z…, das ist mein Lieblingsort“,…und jeder hat eine kleine Geschichte parat. Elaine spricht fließend Englisch und es läßt sich herrlich mit ihr plaudern. Wenn man ihr wie allen Portugiesen Zeit läßt. Beim ersten Kontakt wirken sie fast reserviert zurückhaltend, aber das ist ihre höfliche Art – die sich mit Achtsamkeit in eine unbezahlbare herzliche und ehrliche öffnet.
Wir danken den drei Frauen vom „Monte“ für eine ganz bezaubernde Betreuung!

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semanas português.

Zwei Wochen Portugal {Costa Alentejana}, sie beginnt oberhalb der Algarve dort wo die wilde Natur ihre pure Schönheit ausbreiten darf. Schroffe Felsküsten, blumenübersäte Klippen stürzen hinab zur mächtigen Brandung einsamer Strände. Verwunschene Korkeichenwälder, Wiesen mit glöckelnden Kühen betupft mit weißen Bauernhäusern, davor vor sich hinwildernde Gemüsegärten und Menschen die noch miteinander reden. Eine Landschaft bei der sich zuerst die Augen beruhigen, dann die Gedanken. Kleine mitgebrachte Anspannungen lösen sich in schmunzelndes Glück auf. Ideale Tage um alle Pläne über den Haufen zu werfen. Surfen, am Strand in die Sonne blinzeln oder wandern im Hinterland, immer mit Blick auf den silbrigblau glitzernden Atlantik. Auf Feldwegen stromern durch leuchtende Frühsommerwiesen, es duftet nach wildem Lavendel und Zistrosen. Unterwegs das eigene kleine Wanderbuffet mit roten saftigen Tomaten, Käse vom Bauern aus der Markthalle und Brot aus der Bäckerei im Dorf, in der die Frau noch mit Schürze und Kopftuch bedient und der Mann mit den Söhnen den Holzofen befeuert. Unsere Unterkunft {Monte do Papa Léguas} dezent elegant mit viel ♥. Zur blauen Stunde zwitschern die Vögel, Pferde grasen auf der Wiese – das Meer immer im Blick. Abends durch den Ort {Zambujeira do Mar} schlendern und den Einheimischen lächelnd Bewunderung für ihre Heimat schenken. In der kleinen Kapelle oberhalb der Klippen, die weiß getüncht puristischer nicht sein kann, dem allabendlichen Gesang der Dorffrauen andächtig lauschen. Einkehren in eines der Lokale um beköstigt und umsorgt zu werden. Eine vielleicht etwas romantisch verzehrte Sichtweise für einen noch ursprünglichen, aber auch finanziell armen Landstrich, die mir dennoch sehr gut tat. Ich bin so erfüllt von vielen kleinen und feinen Eindrücken, dass ich ab heute hier bei mir die portugiesischen Wochen eröffne.

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pão café & companhia.

{sugar in the morning} heute aus Vila Nova de Milfontes, Pastelaria pão café & companhia. Süß…

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reisebekanntschaften.

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