here comes the sun.

Ganz viel Sonne kam mit Reginas Mail am Donnerstag zu mir ins Deli. Was habe ich mich gefreut – so wundervolle Fotos und sonnige Worte aus meiner Norddeutschen Lieblingsstadt Hamburg. So herzlich hat sie von ihrem {sugar in the mornig} zum Ferienanfang mit ihrer Tochter erzählt, das ich mich gleich wohl gefühlt habe mit ihr als Frühstücksgast. Ein kleines Frühstücksinterview gibt es zum Rezept des ‚French Toast‘ aus Donna Hays Kochbuch Keine Zeit zum Kochen dazu.

Gast Regina von Elbmari

Dein perfektes Frühstück? Ganz in Ruhe mit meiner Familie an einem schön gedeckten Tisch sitzen, daß ist mein perfektes Frühstück. Oft nur am Sonntagmorgen möglich, wenn wir Zeit haben und so lange am Frühstückstisch verweilen können, wie es uns gefällt. Quatschen, lesen, den Tag planen… herrlich!!

Wo gibt es die besten Brötchen in deiner Heimatstadt? Hamburg ist groß und gewiß hat jeder Stadtteil einen Bäcker mit den besten Brötchen der Stadt…Im Norden Hamburgs gibt es die leckersten, frischgebackenen Brötchen bei „Café Luise, die kleine Bäckerei“, Erdkampsweg 12 in Hamburg-Fuhlsbüttel, die ja schon einen Preis für´s beste Franzbrötchen Hamburgs bekommen haben.

Frühstück mit Tee oder Kaffee? Zum Frühstück unbedingt Kaffee mit gaaanz viel aufgeschäumter Milch, also eher Milch mit Kaffee ;- ))

Rezept für French Toast mit Himbeeren (für 2 Portionen)

Gutes Kastenbrot oder Brioche in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden, 60 g Frischkäse mit 1 EL Zucker und einem Spritzer Zitronensaft mischen, 2 Scheiben Toast mit dem Frischkäse bestreichen und einige angetaute TK-Himbeeren darauf verteilen, jeweils mit einer Scheibe Toast bedecken und von beiden Seiten gleichmäßig in einer Pfanne mit heißer Butter braten, bis die Toast goldbraun sind. Noch warm genießen…

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süßer schnee schwitzt nicht.

Das und noch viel mehr habe ich gestern Morgen lernen dürfen, in der Backstube beim Muffinmann in Hannover. Dekorschnee statt Puderzucker und das Gebäck sieht auch nach Stunden appetitlich und weiß bepudert aus. Muffins aus dieser kleinen Backstube sind bio, vegan und köstlich verlockend. Wenn du einmal in den Genuß eines Originals vom Muffinmann gekommen bist – egal ob Pfirsich Streusel, Rote Grütze, Apfel Zitrone,…oder Blaubeere, du wirst den Geschmack bei jedem fremd gegessenen vermissen. Bei uns in Hannover ist der Muffinmann Muffin ein stehender Begriff. Jeder hat gleich ein Bild vor Augen, den Geschmack im Mund und das genußvolle Grinsen im Gesicht. Mit einer kleinen Filiale inklusive Schaubäckerei fing 2001 alles an. Konditormeister Edzard Conring hat sein kleines Unternehmen von damals bis heute auf drei Filialen, die jede für sich von einem anderen Stadtteil geprägt und besonders ist, erweitert. Die Schaubäckerei wurde zu klein um alle Muffinliebhaber zu beglücken, deshalb gehen die fleißigen Bäcker heute in einer kleinen ausgelagerte Backstube ihrem Handwerk nach. Gestern Morgen durfte ich in die Zaubertöpfe der Bäcker schauen und bin somit jetzt Eingeweihte in das Geheimnis der unwiderstehlichen Gebäckstücke. Aber irgendwie muß es da noch einen Zaubertrick geben – denn die Zutaten sind ähnlich denen in meiner kleinen Hausbäckerei – der Geschmack und das Aussehen aber nicht annähernd vergleichbar.

Mindestens so beliebt und bekannt wie die Muffins ist auch der Kaffee der Muffinmann Barista. Perfektion aus Leidenschaft heißt die Arbeitsmoral der Kaffeekocher und es ist immer wieder faszinierend anzuschauen wie sie an ihren chromblitzenden Maschinen stehen und flink, elegant kleine Kunstwerke in den Tassen kreieren. Latte Art – die Milchkunst die jeder Barista in diesem Betrieb erlernen darf. Einstellungkriterium muß hier wohl Leidenschaft für Kaffee, Gebäck und Freundlichkeit am Gast sein – eine Atmosphäre entsteht wie man sie sich wünscht bei einer süßen kleinen Auszeit vom Alltag. In die Kaffeekunst werde ich an einem der nächsten Nachmittage eingeführt. Ich freue mich schon riesig, wenn mir auch bewußt ist, das es auch hier wahrscheinlich wieder so ein magisches undurchschaubares Geheimnis gibt. Danke Ulli für deine Geduld!

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dampf ablassen.

Bei neëst entdeckt und gleich verliebt. Vielleicht weil der Gedanke des Dampf ablassen mir manchmal ganz gut tut. Nicht versäumen auch den großartig bebilderten hello neëst Blog zu besuchen. Genießt die Woche!

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pain aux abricots.

Und hier der versprochene Genuß aus Paris…sehr fein zum Frühstück und falls noch etwas übrig bleibt auch zum Sonntagskaffee. Die Form des Brotes ist deine Kreation, stand gestern im Rezept – ich habe die Aprikosen und den Teig gerollt wie einen Strudel und die Rolle dann in eine Kastenform gebettet. Zusätzlich habe ich einen Löffel Zucker und einen Löffel Mehl zum klein geschnittenen Obst gegeben und der Teig hat eine kleine Starthilfe durch ein wenig Buttermilch und Zucker bekommen. Die Hefe mit ca. 100 ml Buttermilch, ca. 2 Eßl. Mehl und ca. 1 Tl. Zucker verrühren und 20 Minuten bis zum Blubbern ruhen lassen. Dann den Teig am Besten nach eigener Hefeteig Erfahrung verarbeiten. Backen wieder nach Rezept bzw. Gefühl. Bon Appétit – und ein ein entzückendes Sonntagssüß!

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ich bastel mir meine bäckerei.

Im Jahr 1932 eröffnet Pierre Poilâne in Paris – ein junger Bäcker aus der Normandie – eine einfache Holzofen Bäckerei. Er erfindet kurze Zeit später mit seinem „Miche Poilâne“, ein im Holzofen gebackenes Brot was länger frisch bleibt und herrlich schmeckt. Noch heute mischen die Bäcker den Teig für das berühmte Brot aus nur vier Zutaten: Roggenmehl, Meersalz, Wasser und Sauerteig. Sie formen jeden Laib noch von Hand und legen ihn anschließend in einen Korb, ausgeschlagen mit einem Leinentuch, nach einer Ruhezeit ritzen sie ihn vor dem Backen mit einem geschwungenen ‚P‘ ein – der Signatur. Das Sortiment ist mittlerweile natürlich erweitert, mit Produkten die in Qualität und Geschmack mindestens genauso gut sind. Die Bäckerei wird heute, nach dem tragischen Tod beider Eltern im Jahre 2002, mit viel Herzblut von Tochter Apollonia Poilâne weitergeführt. Und der „Miche Poilâne“ hat mittlerweile fast Designobjekt Kultstatus erreicht, man kann sich über die wirklich charmante Internetseite das Frühstücksbrot sogar nach Amerika liefern lassen – oder nach Hannover für 35,00 Euro per Fedex overnight. Meines ist das nicht, ich bastle mir lieber meine eigene kleine Poilâne Filiale {hier}. Und backe mein Brot nach Rezept inklusive bebildertem Französisch – Kurs im eigenen Ofen soi-même – bis zum nächsten Paris Urlaub. Das Ergebnis steht am Sonntag hier im Deli auf der Kaffeetafel.

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nimm zwei.

{sugar in the morning} 2 sind besser, das gilt auch für die süßen Köstlichkeiten von puccini bomboni aus Amsterdam, auch oder vorallem zum Frühstück. Und nächsten Freitag habe ich wiedereinmal einen Gast an meiner Tafel – ich freu mich so!

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schön soll es sein.

Im Spätsommer schnüren wir unser Gepäck und es soll in die Berge gehen. Südtirol, Österreich oder dahin wo es schön ist. Ich mag Unterkünfte wo ich mich gut aufgehoben und meine Augen sich wohl fühlen. Ich wünsche mir Berge, Wiesen, schöne Holzhäuser und ich mitten drin. All das und noch viel mehr bietet der Bregenzerwald, aber vielleicht hast du ja einen Vorschlag, eine Idee, eine schöne Herberge, ein entzückendes Tal mit herrlichen Wanderwegen und Jausenstationen – her damit – ich freu mich!
Und morgen gibt es Konfekt zum Frühstück…

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ich liebe lebensmittel.

…und schöne wiederverwertbare Verpackungen. Wiederverwertbar in meinen Augen. Kleine Joghurt Portionsgläschen aus Frankreich, farbenprächtige Salzstreuer aus Portugal, italienische Kakaopackungen, Dosen, Döschen, Schachteln, Tüten – ich besitze eine Box mit besonderen Brötchentüten aus aller Welt. Derzeit arbeite ich an einem Ablagesystem da ich zu meiner Schande gestehen muß, dass ich ein anstrengend ordentlicher Mensch bin – und manchmal übe ich mich auch im Loslassen und Trennen, damit Platz für Neues entsteht. Wie bei so vielem im Leben. Für alle Jäger und Sammler hier noch ein schöner Klick.

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auf ins blaue.

Am Sonntag ist ja endlich wie versprochen der Sommer zurück gekehrt und noch ein wenig müde von den vielen Regentagen haben wir uns auf gemacht. Es ging aufs Land und zwar ziemlich plan- und ziellos. Nach etwa zehn Dörfern und immer schöneren Wolkenformationen und blauen Himmelslöchern – ein Schild. Tag des offenen Gartens – Kaffee und Kuchen. Und es war so zauberhaft. Ein Bauernhaus mit Garten wie aus meinen träumerischen Fluchten, wenn mir die Stadt wieder einmal zu eng und laut wird. Alte Obstbäume, bunte Blumen Ansammlungen und malerische Bänke mit Blumensträußen, fleißige Helfer die Bowle, Kaffee und Kuchen unter Kirschbäumen serviert haben – mein kleines Paradies für diesen Sonntag!

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sieben blumen.

Zwei schöne Legenden zum Mittsommerfest habe ich noch entdeckt. Früher glaubte man das die Natur in der Mittsommernacht magisch sein. Der Morgentau sollte kranke Menschen und Tiere heilen können. Deshalb sammelte man auch etwas Tau in Fläschchen und hat ihn zum Backen benutzt. Brot und Brötchen sollten damit besonders gut gelingen und lecker schmecken. Wiesenblumen wurden eine romantische Ader zugesprochen. Unverheiratete Mädchen sollten in der Nacht zum Mittsommertag sieben Sorten wilder Blumen auf sieben verschiedenen Wiesen pflücken und unter das Kopfkissen legen. Im Traum sollten sie dann ihren Mann sehen, den sie einmal heiraten würden. Das mit dem magisch, leckeren Gebäck würde ich gerne einmal ausprobieren, aber ich glaube dafür braucht man eine lange, helle schwedische Mittsommernacht.

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