zeitlos.

Da bin ich wieder. Zwei Wochen Reisen – vom Leben mitgenommen, ein sanftes Gefühl von alles findet seinen Weg und darf sich glätten. Auf Berge geklettert, durch Schneefelder gerutscht und im Nebel gestaunt – in den nächsten Tagen auch bebildert wenn du magst. Den Anfang genossen in Italien bei Marilena und Alberto im il tivano. Ein altes umgebautes Steinhaus mitten in Himbeer- und Blaubeerfeldern, ein herzenswarmer Ort der etwas besonderes ausstrahlt – ankommen, gefunden und offen für es darf sich auch entwickeln. Gepflückt und geköchelt – zusammen Hand in Hand – gelacht, geschmunzelt, gelernt – gelebt die freie und langsame Zeit. Keep your eyes on the horizon.

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eis und heiß.

{sugar in the morning} – für den Mann cremoso gelato alla stracciatella mit Hütchen und für mich granita di anguria. Beides süß und herrlich erfrischend. Let’s go far from things that we know!

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postcard from italy.

{sugar in the morning} – prima colazione mit caffè, Himbeermarmelade und frisch gepflückten Beeren. Genießt das süße Leben. Un Raggio di Sole per te!

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es geht los.

{sugar in the morning} – Quarkbrötchen [das Rezept von hier] gefüllt mit Erdbeere-Ziegenkäse dazu Fliederblütenbrause. Aufbruchstimmung – in den nächsten Tagen geht meine Reise Richtung Süden, das Reisesüß ist gebacken das Bündel geschnürt. Nichts müssen sondern ganz viel wollen und dürfen. Wieder auf mutigen Wegen wandern und dem Köpfchen eine Auszeit gönnen. Genießt die Zeit und wie es ist. her morning elegance

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obstblüte.

Sehnsucht nach Meer und Berg – Weite für Augen und Gedanken. Heute Morgen {und alle 320-335 weiteren} mit Blick auf das Meer aufgewacht, in Gedanken an vier rotbäckige Aprikosen im Kühlschrank – die sich so auf dem Rahmen aufreihten. Mit Vorfreude auf duftige Obstblüte in meinem leise antrappelnden Urlaub wurden die Früchte geteilt, auf Mandelknusper aufgeblüht und mit Zitronen-Honig Sirup bestrichen. Und was sehnst du gerade..Wenn du magst schenk mir einen Stern. Der erste Schritt.

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knabbeln.

Knusprige Brotstückchen schwimmen in süß, zimtig heißer Kaffeemilch. Das Knabbel-Rezept aus Anni backt in Münster weckt Kindheitserinnerungen – Samstage bei den Großeltern die nach Möhreneintopf mit Apfelkompott und Buchweizenpfannkuchen duften. Einfache köstliche Rezepte die aufgewärmt noch viel besser schmecken. Gerichte mit Geschichte wie Annis Knabbeln – die man früher aß, weil altes Brot niemals weg kam sondern getrocknet und aufgepeppt richtig schick ist. Pepp und Schick zwei herrliche Omi Wörter. Wenn dir westfälische Retro-Rezepte neben feinen neuen Klassikern in Verbindung mit großartig fotografierten Münsteraner Stadtbildern gefallen – Anni wird sich in dein Herz backen. Das Milchbrot Rezept wurde von mir in ein Topf-Brot abgewandelt, Milch statt Wasser, ein Teelöffel Zucker und etwas flüssige Butter zum Mehl – herrlich fluffig und fast zu schade zum Trocknen. Sweet little mysterie – coole Zeit!

Knabbeln (2 Personen)
250 g Milchbrot
2 Eßlöffel Zucker
etwas Zimt
2 Eßlöffel Rum (nicht unbedingt zum Morgenessen)
200 ml warme Milch
200 ml starker Kaffee

Das Milchbrot in Scheiben schneiden, in Stücke zupfen, auf einem Backblech ausbreiten und bei 180 °C goldbraun rösten. Leicht abkühlen lassen und auf zwei Schalen verteilen mit Rum beträufeln und etwas Zimt darüber streuen. Die Milch erwärmen mit dem Kaffee mischen, den Zucker unterrühren und über die Knabbeln gießen.

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3:1.

{sugar in the morning} – nein nein ich bin noch nicht zur Fußball-Tipp-Queen gekürt worden. Die frisch gepflückten Erdbeersüßen haben heute eindeutig mit 3:1 gegen den Zucker gewonnen. Ich schummel ja gerne mal und halte mich selten an Rezepte und Packungshinweise. Auch das 2:1 Gelierzucker bekommt von mir eine extra Ladung Erdbeeren verrührt. Fruchtig seicht schmiegt sich der Gewinner so auf meine Lieblings-Quarkstulle und läßt mich zuckersüße Pläne für ein eigenes Erdbeerfeld schmieden. Die Hand im Bild hat übrigens mein Küchenchaos beseitigt während ich hier am Computer dribbel ähm tippel – eine Welle für den Assistenten! Und was siegt bei dir gerade..Come Closer

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paarweise.

Detailverliebt und mittlerweile geübt Köpfe eher abzuschneiden wurde ich gebeten das Ganz-Schöne an Menschen einzufangen – an zwei Menschen. Die Steigerung. Einer Person den eigenen Moment zu entlocken ist etwas Besonderes für mich und verlangt achtsames Gespür, aber zwei Menschen in der gleichen Sekunde – eine neue Herausforderung. Mein ich will üben und erspüren – den Moment. Der Ort unser Strandleben perfekt für ein kleines Sommer-Picknick mit Brot, Gespräch und Wein. Die Zeit verflog zu schnell – ich hätte sie am liebsten angehalten, zurückgedreht, einer dieser besonderen Tage die man nur sich selbst erklären kann. Vielleicht lag es daran das Guido und Frank meine Yoga-Lehrer sind und auf dem Weg zum inneren Schön bereits einige Schritte gewandert sind. Ich schwärme, aber solltet ihr sie kennenlernen – ach ihr würdet euch sofort zum nächsten Yoga-Kurs anmelden. Es werden neue und passendere Räume gesucht, vielleicht hast du ja einen Tipp für Leerstand ab 50 qm. Und für mich Menschen – gerne paarweise. Ich war hier.

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für alma.

Ein beeriges Dankeschön für Alma meine zauberhafte Sommerblusen Entdeckerin – gebackener Erdbeerpudding. Am Morgen gerührt, gekostet und fotografiert – verunsichert in den Kühlschrank geschoben und vom Mann am Abend mit diesen Worten gesucht: sag mal von heute Morgen, was war das denn Geniales – wenn man diesen Pudding-Kuchen in einem Café essen könnte würde ich dort mindestens 10 km mit dem Rad für hinfahren. So kann es kommen – anders wird gesucht. Gebacken und nicht gekocht. Mit Sonnenblinzeln um die Lachfältchen stürze ich mich jetzt auf zwei prall gefüllte Erdbeerkörbe {selbst gepflückt}, um meine ersten Marmeladengläser für dieses Jahr zu füllen. Und was begehrst und suchst du gerade..

Gebackener Erdbeerpudding (2 Personen)
75 g Mehl
1/2 TL Backpulver
25 g Butter
60 ml Milch
Zesten einer halben Zitrone
1 EL weißer Sirup (z.B. Agave Dicksaft)
1 1/2 EL Zucker
100 ml Wasser
150 g Erdbeeren (gehälftet über nach gefroren)

Mehl, Backpulver und 1 Eßlöffel Zucker mischen. Die Hälfte der Butter in kleinen Stückchen unter mengen, mit Milch und Zitronenzesten zu einer klebrigen Scone-Teig Konsistenz ähnlichen Masse verrühren. Die tiefgefrorenen Erdbeeren unter heben, so matschen sie nicht. Eine kleine Ofenform fetten, den Teig hinein geben und mit 1/2 Eßlöffel Zucker berieseln. Wasser, Sirup mit der zweiten Hälfte Butter erwärmen und auf den Teig gießen. Bei 190 °C eine halbe Stunde goldbraun backen, eventuell nach 20 Minuten abdecken wenn die Kruste zu schnell bräunt.

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blickwinkel und perspektiven.

{sugar in the morning} – Fasziniert und verzaubert von Kathrins kopfüber Birnentarte, bei mir für dich eine Mandel-Nektarinen Variation. Auf den Kopf gestellt fehlen mir heute die Gedanken-Worte – vielleicht hast du sie ja für mich. Ich stürze mich jetzt kopfüber in mein Wochenende und wünsche euch süße, neue Perspektiven.♥ Make it Mine

Nektarinen Tarte ( 1 ’normale‘ oder 4 kleine)
120 g Mehl
30 g Mandelmehl
100 g Butter
30 g Zucker
ca. 2 EL kaltes Wasser
4-5 feste, aromatische Nektarinen
1-2 EL Butter
2 EL Zucker
1 Vanillezucker
1 Bio-Zitrone (Zesten und Saft)

Butter, Mehl, Mandelmehl und Zucker mit ausreichend Wasser zu einem mürben, geschmeidigen Teig kneten und eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Die Tarteformen buttern mit Zucker und Vanillezucker berieseln. Nektarinen in Spalten schneiden und in die Formen legen. Mit etwas Zitronensaft beträufeln, Zesten (Menge nach Geschmack) und Butterflöckchen darauf verteilen. Den Teig ausrollen auf die Formen legen, an den Rändern abschneiden und andrücken. Bei 200 °C ca. 20-30 Minuten goldbraun backen. Die leicht abgekühlte Tarte mit Hilfe eines Tellers stürzen. Bei uns gab es dazu Zitronenjoghurt.

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