schwarz..weiß..gebäck.

{sugar in the morning} – Schoko/Weißbrot mit Ricotta und Erdbeeren. Kommen‘ se ran das Stullenbuffet ist eröffnet – Schokolade ist leider schon aus aber ein helles Erdbeerschnittchen wartet noch auf dich. Die Schokoladenbrot-Idee von meiner schwedisch virtuellen Lieblingsbäckerin wurde von mir in ein geschummeltes Brot-ohne-Kneten-Topfbrot vermixt – zu sanften Tönen von Emma Louise. Die letzten Krümel verputzend freue ich mich jetzt durch meine neue Zeitschrift blätternd auf Samstag – der nämlich mein Glückstag wird! Und du – was macht dich gerade zufrieden, oder sogar glücklich..laß uns teilen!

Schokoladen-Brot (2 mittelgroße)
1. Tag
125 g Mehl
125 g Wasser
1 g Trockenhefe
2. Tag
400 g Mehl
300-350 g Wasser
15 g Kakaopulver
5 g Trockenhefe
14 g Salz
75 g gehackte dunkle Schokolade

Am Vorabend des Backtages die Zutaten des 1. Tages zu einem Ansatz verrühren. Am Backtag die Zutaten des 2. Tages, bis auf die Schokolade, plus dem Ansatz mit einem Holzlöffel zu einem klebrig, feuchten Teig verrühren – die gehackte Schokolade unter heben und abgedeckt 12-18 Stunden gehen lassen. Oder länger, im Kühlschrank. Anschließend den Teig mit einem Schaber auf ein bemehltes Trockentuch ‚ziehen‘, so daß du alle Teig-Seiten zur Mitte hin zum Päckchen falten kannst und abgedeckt nochmals 2 Stunden ruhen läßt. Eine halbe Stunde vor Ende der Teigruhe einen Gußeisernen Topf mit Deckel in den Ofen stellen, bei 250°C. Den sehr heißen Topf wieder aus dem Ofen nehmen und den Teig vorsichtig hinein gleiten lassen, Deckel drauf und eine halbe Stunde bei gleicher Temperatur backen. Wer eine dunkle Kruste liebt noch weitere 15 Minuten ohne Deckel.

Hier noch ein Tipp für euer Wochenende – Coffee meets Carrot – Carrotmob am Samstag den 2. Juni von 15-18 Uhr in der Kaffeemacherei in Frankfurt! Tee trinken und abwarten war gestern – Kaffee trinken und dabei Klimaschutzmaßnahmen fördern ist angesagt, bei einem Kaffeekränzchen der ganz besonderen Art. Mathias und seine Frau Carla freuen sich mit Live-Musik und Unterstüzung befreundeter Kollegen auf euren Ansturm!

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it’s summertime.

…enjoy it! [surfer]

Kuchen
Fahrrad
Picknick
Meer
Reisen
Musik

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morgenrot.

{sugar in the morning} – feist grinsend mit den Füßen wippend hätte dieses Shirt meinem Erdbeermund heute sehr geschmeichelt. Heimische Erdbeeren schmiegen sich sanft in eine Crème aus zitronigem Quark und Marzipan umhüllt von einem Teigrest [aus dem Gefrierfach] – dazu ein duftiges Erdbeer-Sirup Püree. So geht’s. ♥

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kreise ziehen.

Manchmal, ja manchmal ziehen meine Gedanken und ich Kreise und im schlimmsten Fall Endlosschleifen. Nicht schön, aber erkannt. Einen Knüppel dazwischen werfen mit zu viel Theorie – nein das tut weh. Lieber wie mit Pusteblumen – lächeln pusten und freuen wenn sich was bewegt. Um und abgelenkte Gedanken werden leichter und leiser – manchmal. Am Wochenende mit Zucchini-Pesto – schneiden, pürieren, schmecken, fühlen, duften – dabei Vorfreude auf einen ersten Sommer-Grill-Garten-Abend mit Freunden. Wo war nochmal das Problem..

Zucchini-Pesto (je ein Glas Parmesan und Ziegenkäse)
ca. 400 g Zucchini
3 Frühlingszwiebeln
1 gute Handvoll Basilikumblätter
1 Bio-Zitrone, Abrieb und 2 EL Saft
30 g Parmesan
80 g Ziegenfrischkäse
2 EL Pinienkerne
5 EL Olivenöl
Salz & Pfeffer

Zucchini halbieren auf ein Backblech legen, mit Olivenöl einpinseln und bei 200°C 15 Minuten backen. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl leicht anrösten. Parmesan reiben und mit Zitronenabrieb mischen. Zwiebeln in Ringe schneiden. Zucchini abkühlen lassen mit Zwiebeln, Pinienkerne, Basilikumblätter und Zitronensaft pürieren. Je eine Hälfte mit 2 Eßlöffel Olivenöl, Parmesan oder Ziegenfrischkäse verrühren, Salzen-Pfeffern. Als Dip zum Gemüse, erwärmt zur Pasta, gestrichen auf frisches Brot, Belag für eine Zucchini-Focaccia oder unter das Risotto gerührt.

Kombiniert, kreiert, rührt mutig mit neuen Zutaten. Ich bin gespannt auf deine ..

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frühling auf zucker.

{sugar in the morning} – Zur Zeit würde ich am liebsten laut ‚Halt Stop‘ rufen. Alle Blüten bleiben für immer an Baum und Strauch inmitten von raschelnden Blättern, verströmen ihren süßlichen Duft und schenken mir ihr zartes Gefühl von Frühling, leiser Veränderung und bald kommt was ganz Großes. Leider hört keiner auf mein inneres stoppen, Blütenblätter bedecken Straßen und Felder und machen Platz für – vielleicht das ganz Große? Ich als ‚Nummer Sicher Mensch‘ und immer gerne gut vorbereitet, habe mir dieses Jahr das Flieder-Süß konserviert und abgefüllt. Für – wenn dann doch nichts Besseres kommt, oder in der Prickelbrause wenn es richtig krachen sollte. Euch wünsche ich ein freundliches Wochenende mit duftigen Momenten und lächelndem Herzen. Hey Rosetta! – Yer Spring.

Fliederblüten-Sirup
5 Fliederblütendolden
300 g Zucker
1 Bio-Zitrone [bahnenfrei ..für nina]
1 Päckchen Zitronensäure
500 ml Wasser

Fliederblüten vorsichtig ausschütteln, waschen und abzupfen. Wasser und Zucker aufkochen, die Zitronensäure einrühren. Die Zitrone in Scheiben schneiden und zusammen mit den Blüten in ein Gefäß geben. Mit dem lauwarmen Zuckerwasser übergießen, die Blüten sollten gut bedeckt sein. Den Ansatz kühl lagern und täglich einmal umrühren. Am fünften Tag den Sirup durch ein Tuch abgießen, einmal kurz (sonst verliert er an Aroma und Farbe) aufkochen und in eine saubere Flasche abfüllen. Zum Frühstücks-Joghurt, in dein Sektgals, als Kinder-Brause, zum Milchreis…

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blüten.

Ich bin kein echter Spargel-Fan – aber ich mag ihn anschauen, verarbeiten und er erinnert mich – wie die zarten Blüten an Strauch und Baum – an einen Wechsel eine neue Jahreszeit, alles wird und bestimmt bald auch gut. Er beschert vielen Anhängern Freude, nicht Gemüse-Essern einen gefüllten Teller, Familien und Freunde kommen zusammen ‚zum Spargelessen‘ – gefällt mir. Der Grüne ist besonders neugierig und mutig – streckt das Köpfchen Richtung Sonne um sein zartes Grün zu genießen. Ich mag ihn – den Grünen – nicht unbedingt klassisch, lieber duftig-blumig in buttrigen Teig gehüllt. Und was lockt dich gerade – Danke fürs Teilen. ♥

Gefüllte Blüten ( ca. 12 )
125 g Magerquark
100 g Butter
125 g Mehl
1/4 TL Salz
grüner Spargel
Mozzarella
Pesto
Thymianblätter
Zitronenzesten
Salz, Pfeffer

Aus Quark, Mehl, Butter und Salz einen geschmeidigen Teig kneten und mindestens 30 Minuten kalt stellen. Spargel mit einem Sparschäler in dünne Streifen schneiden, Mozzarella würfeln, Parmesan reiben, Thymianblättchen zupfen und Zitronenzesten schneiden. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und mit umgedrehten Trinkglas Kreise ausstechen. Diese mit den vorbereiteten Zutaten füllen und zu Blüten schließen. Bei 180°C ca. 20 Minuten gold-knusprig backen.

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sauer.

{sugar in the morning} – nach sauer kommt manchmal bitter. Verbittert ist doof würde das kleine Mädchen auf der Flasche denken und lieber mal laut Rumgrummeln bis das Sauer raus ist um süße Rhabarber-Küchlein zu zupfen. Statt Weizen ein Teil Roggen im Teig – der ja eigentlich seine Heimat im Brot hat. Heute fremdgegangen ins Süß. Wer lieber treu und nicht so vollwertig sein mag – einfach helles Weizenmehl verwenden. Try to fly!

Roggen-Rhabarber-Küchlein (6 ’normale‘ oder 12 ‚minis‘)
90 g Roggenvollkornmehl
90 g Dinkelvollkornmehl
1 TL Backpulver
90 ml Milch
1 Ei
50 g Butter, geschmolzen
100 g Ahorn Sirup
80 g Naturjoghurt
1/2 Zitrone, Abrieb
1/2 TL Kardamom
1 Stange Rhabarber
2 EL Rosensirup

Rhabarber in feine Stücke schneiden und in Rosensirup marinieren. Mehl mit Backpulver, Kardamom und Zitronenabrieb mischen. Milch mit Joghurt, Ei, Ahornsirup und Butter verrühren. Die trockene Mischung unter die flüssige mixen bis ein geschmeidiger Rührteig entsteht. Den Rhabarber abtropfen lassen und unter den Teig heben. Kuchenblech einfetten und den Teig auf die Förmchen verteilen, mit etwas Zucker berieseln und ca. 20-25 Minuten bei 190°C goldig backen.

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stockholm #5.

Fabrique Stenugnsbageri begleitet dich durch Stockholm wie ein vertrauter Bekannter. Sechs kleine, besondere verstreut über das Stadtgebiet und eine Hauptfiliale mit offener Backstube in Södermalm. Hier darfst du Kaffee und Süß genießen, den Bäckern bei der Arbeit zuschauen und riesige Levain Laibe aus dem Steinofen anhimmeln. Auf Reisen immer wieder dieses großartige helle Sauerteigbrot mit dicker, knuspriger Kruste und saftig aromatischer Krume. Wo ist nur der Bäcker in Deutschland, der mir oder mit mir dieses fantastische Brot bäckt? Das kann für uns der Stullen, Schnittchen, Bemmen und Abendbrot-Nation doch nicht so schwer sein – oder? Ich freue mich auf eure Lieblingsbäcker..♥

for you to love:
fabrique stenugnsbageri * rosenlundsgatan 28 (södermalm) // 6 weitere

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stockholm #4.

Drop Coffee. Drei von Sechs Finalisten des diesjährigen schwedischen Barista Cup kamen von Drop aus Stockholm und belegten den zweiten und dritten Platz. Schön so – ihre Cafébar und Rösterei ist ein Ort an dem man das Gefühl ‚Mensch die lieben ihr Handwerk – ihren Job so ganz ohne Zweifel‘ nicht los wird. Mit dieser Musik, Kaffee und interessanten Blicken verbrachten wir dort eine entspannte [Aus]Zeit. Zwei Straßenecken weiter – Johann & Nystrom auf jeden Fall auch einen Besuch wert, nur wir hatten schon zu viele Tassen ..

for you to love:
drop coffee * wollmar yxkullsgatan 10 (södermalm) // johann & nystrom * hamringevägen 1 (södermalm)

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stockholm #3.

{sugar in the morning} – Sonnig süßes Frühstück im Rosendals Trädgård. In Stockholm für mich der perfekte Ort um durchzuatmen und bewundernd den Tag dahin bummeln zu lassen. Eine Garten und Parkanlage mit offenen Gewächshäusern, einer Steinofen Bäckerei und einem Café mit einladendem Buffet – dem man kaum widerstehen kann es zu fotografieren. Ein schöner Moment sich gegenseitig die Kuchenglocken hoch zu halten, um lächelnd ein Bild für später – für weniger strahlende Momente abzulichten. Grüße an eine interessante Foto-Bekanntschaft. Und du – strahlt es oder brauchst du gerade Erinnerungsbilder zum Wölkchen weg pusten. Ich schenke dir meine.

for you to love:
rosendals trädgård * rosendalsterrassen 12 (djurgården)

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